Hallo! Am 2016-01-07 um 20:08 schrieb Peter Gruber:
Das Problem eines (simplen 2.4GHz) Repeaters ist, dass er zumeist auf derselben Frequenz sendet. D.h. man müsste ihn relativ nahe zum WLAN-AP/Router einsetzen, um Stabilität und einigermaßen brauchbaren Datendurchsatz zu bekommen. Holz dämpft schon wegen seines feuchtigkeitsregulierenden Charakters je nach Witterung recht gut.Frage zu folgender Konfiguration: dreigeschossiges Haus, Zwischendecken sind aus 18cm Massivholz plus Fußbodenaufbau, Router steht im obersten Geschloss. Empfang im Erdgeschoss ist sowohl auf 2,4GHz und 5GHz schlecht, vermutlich weil im 2,4GHz-Netz viele Störsignale sind und das 5GHz-Signal zu stark gedämpft wird. Auf 2,4GHz bringt ein Repeater im 1. Stock oftmals einen besseren Empfang, aber leider nicht immer und nicht stabil genug.
Um eine optimale Netzabdeckung im Haus zu bekommen, sind meist untereinander verkabelte Router vonnöten, die je auf nicht überlappenden Kanälen funken.
In Deinem Fall könnte je ein solcher AP/Router im Erdgeschoß zusätzlich zu dem im Obergeschoß gewünschten Erfolg bringen. Zur Verbindung der beiden bieten sich vorzugsweise Netzwerkkabel, eventuell auch Koax-Kabel+Medienkonverter, Telefonkabel (beides über "HomePNA"), Powerline oder womöglich gar ein Indoor-Panel (sofern die Antennen austauschbar sind und die Leistung regulierbar (kleinerstellen) ist). Eine weitere Möglichkeit wären ein bis zwei Dual-Band-Repeater, sofern sich der als Client auf 5 GHz und als Master auf 2.4GHz (oder vice versa) konfigurieren lässt.
Eher nicht, drei Stockwerke mit nur dieser Ausrüstung sind eine Herausforderung.Frage: Gibt es hier wirklich keine WLAN-Lösung und sollte ich auf Powerline umsteigen? Oder mache ich etwas falsch?
Danke für Eure Tipps Peter -- Wien mailing list [email protected] https://lists.funkfeuer.at/mailman/listinfo/wien
LG Erich
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