Hallo,
> On 31 Jan 2016, at 15:08, Wolfgang <[email protected]> wrote:
...
> die Möglichkeit ein Messgerät auszuborgen. 

der *Entwurf* für eine Anleitung zu einem Messgerät stammt aus einer Zeit, als 
es noch viele ungerichtete, oder schwach gerichtete Antennen in Verwendung im 
Funkfeuer-Wien-Netz gab.

Die meisten Knoten verwenden derzeit stark gerichtete Antennen, um das 
“Geplapper” all der vielen vielen anderen WLANs in dieser Stadt auszublenden. 
D.h. sogar wenn man eine andere Antenne deutlich sieht, wenn sie nicht in die 
richtige Richtung schaut, wird man sie nicht empfangen.

Die einfachste, und auch vielseitig nutzbare Methode einen Linkpartner zu 
finden:

Den höchsten Punkt des Hauses mit einer Digitalkamera (am besten Spiegelreflex) 
zu erklimmen, und dann im besten optischen Zoom den Horizont von links nach 
rechts abzufotografieren (weil die Kompassgrade auch so gezählt werden, ist so 
die Beschreibung leichter). Startpunkt so wählen, dass man es leicht erkennt. 
Falls die Kamera einen sehr guten Zoom hat, oder das Haus sehr groß ist, 
zusätzlich die Nachbarschaft ohne Horizont ablichten.

Dann z.B. in der funkfeuer-Galerie gallery.funkfeuer.at hochladen, und hier 
anfragen, am besten mit vermuteten Nachbarn laut Karte, zu finden unter 
map.funkfeuer.at.

Manchmal übersehen potentielle Nachbarn das e-Mail, z.B. wegen Urlaub, also 
nicht sofort die Hoffnung verlieren. Besonders hohe Häuser bekommen immer 
irgendwie einen Partner, aber meist muss halt dort auch eine Antenne aufgebaut 
werden, eben wegen der anfangs erwähnten Richtwirkung.

Also, viel Erfolg.
Matthias
ps: das beste Messgerät ist eine fertige Antenne zu haben, und schauen, ob sie 
einen Link aufbaut. Weil nicht nur der Empfang ist wichtig, auch ob das 
Gegenüber auch Empfang hat. (Dazu ein anderes Mal mehr).



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