Tim 'avatar' Bartel hnat geschrieben: > Am 13. Dezember 2008 13:05 schrieb Adrian Suter <[email protected]>: >> Zweitens wäre es gerade bei heiklen Themen meines Erachtens eine >> sehr, sehr gute Idee, am Anfang des Telephoninterviews den magischen >> Satz "ich möchte den Artikel vor der Publikation gegenlesen" zu sagen.
> Das ist heute leider fast nie mehr möglich Doch, den Satz sagen kann man problemlos. Man muss sich halt einfach überlegen, was man tut, wenn der Pressemensch dann etwas von "geht nicht, Zeitdruck, gegen den Usus" labert. Ein ruhiges, freundliches "ich verstehe Ihr Problem mit dem Redaktionsschluss im Nacken durchaus, aber verstehen Sie bitte auch meines: wir haben in der Vergangenheit negative Erfahrungen gemacht, das über Pläne des Vereins verfälscht berichtet würde, so, als würde sich der Verein sich Kompetenzen anmassen, die er nicht hat" könnte den Pressemenschen zumindest ein wenig sensibler für das Problem machen. Und ein bestimmtes "ich muss aber darauf bestehen" hat schon manches, das nicht möglich ist, möglich gemacht. > (nun gut, man kann sich > dann auf den Standpunkt "ansonsten unterhalte ich mich nicht mit > Ihnen" stellen, aber das führt nicht gerade zu einer Verbesserung der > Beziehungen zu Pressevertretern). Selbstverständlich sagt man nie, nie, dass man sich mit einem Pressemenschen nicht unterhalten will. Man ist einfach tierisch hartnäckig und sagt "ich muss aber darauf bestehen" wie eine Platte mit Sprung. Gruss, Adrian _______________________________________________ WikiDE-l mailing list [email protected] https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/wikide-l
