Am 03.01.2015 um 12:09 schrieb Benjamin Hagemann: > auch eine nette Idee, die freiwerdenden TV Frequenzen von 700 MHz > genauso gebühren-/lizenzfrei wie 2.4 GHz zu erklären:
Unser Problem bei Freifunk sind in der überwältigenden Mehrzahl der Communities NICHT die Frequenzen (respektive deren Überbelegung). Unser Problem sind (nach meiner Beobachtung) a) keine oder kaum Zugang zu wirkungsvollen Standorte für Antennen b) Steckdosenfunker Umstand a) führt dazu, dass wir mit unseren 2.4GHz-Büchsen maximal bis zur gegenüberliegenden Straßenseite funken. Oder quer über einen Platz. Aber echten Richtfunk oder gar Flächenversorgung mit Segmentantennen (und passender Ansteuerung) ist eher der akademische Ausnahmefall. Daran würde die Nutzbarkeit von 700MHz-Frequenzen nichts ändern. (Bis darauf, dass unsere Faulheit vielleicht etwas belohnt würde.) Umstand b) führt dazu, dass die Mehrzahl der Installation aus exakt einem Node "Neben der Fritzbox, im Hausflur" besteht. Nichtmal einen zweiten Node in der Tupperdose (oder Nanostation am Satschüssel-Rohr) vor dem Fenster ist für die meisten von uns drin. Und das obwohl gerade letzteres für deutlich unter 100€ die Flächen-reichweite von Freifunk an jedem Ort mehr als verdreifachen würde. Ganz ohne neue Frequenzen. Von daher: So schön das wäre, es wäre zumindest für die Freifunker der falsche Anreiz. Abgesehen davon wird die Hardware garantiert nicht im massenkompatiblen Preisbereich von unter 100€ liegen. Somit wäre die "Nanostation vor dem Fenster" selbst bei einer solche Frequenzfreigabe für die meisten eher unattraktiv. P.S.: Wir haben in openwrt für unsere Chips ja noch nichteinmal DFS für 5GHz, wo sollte das für 700MHz über Nacht herkommen? [F'up nach wlantalk gesetzt] _______________________________________________ WLANtalk mailing list [email protected] Abonnement abbestellen? -> http://lists.freifunk.net/mailman/listinfo/wlantalk-freifunk.net Weitere Infos zu den freifunk.net Mailinglisten und zur An- und Abmeldung unter http://freifunk.net/mailinglisten
