> Die meisten kennen das sicherlich mitlerweile, dass wenn ich meinen > /Freifunk/-Router von Community XY ans Internet anschlieszen moechte, > dann geht das nur wenn ich da vorher meinen **VPN-Key** einem > __administrativen Organ__ melde, welches diesen dann auf > **VPN-Servern** hinterlegen, und erst dann darf man mit spielen. > Neulich sagt mir dann doch jemand, dass das doch voll praktisch ist, > weil so kann man da jetzt Nazis nicht mehr mitspielen lassen, wenn die > da ihren Nazikram machen. "Und wie oft kam das bis jetzt vor?", frage > ich zurueck. "Na aber wenn....", war die Antwort.
Das Problem an der Argumentation ist, dass es nur einen besonders dummen Nazi braucht, um sie auszuhebeln. Sobald einmal irgendein Nazi öffentlich damit gepralt hat, Freifunk zu nutzen, um sich darüber mit seinen Kumpels zum Ausländerheimanzünden zu verabreden, zerfällt die Argumentationskette, die ausschließlich darauf basiert, dass es bisher keinen bekannten Nazinutzerfall gab. Das Argument, man könnte und wollte, ähnlich wie die Post, keine Inhaltskontrolle durchführen, ist da viel robuster. Weiter kann man argumentieren, dass es nicht nur möglich wäre, dass Nazis Knoten betreiben, sondern, dass der Fall viel wahrscheinlicher ist, dass sie bestehende Knoten nutzen. Und man kann ja schlecht nen Knoten sperren, nur weil da auch Nazis drüber kommunizieren - das würde faktisch "Sippenhaft" (eine Nazimethode) bedeuten. -- Allan Wegan Jabber: [email protected] OTR-Fingerprint: A1AAA1B9C067F9884A424D339834346929164587 ICQ: 209459114 OTR-Fingerprint: 71DE5B5E67D6D758A93BF1CE7DA06625205AC6EC
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