> Politik ist nicht Freifunk. Freifunk ist unabhängig - so dachte ich > zumindest immer.
Politik ist auch nicht Essen. Aber dennoch sollte die Politik zum Ziel haben, dass niemand hungern muss. Für die Politik ist die Förderung von Freifunk ein sehr preiswerter Weg, Defizite bei der flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung mit Kommunikationsinfrastruktur zu beheben oder zumindest zu verringern. Für Parteien ist Freifunk auch eine sehr einfache Möglichkeit, sich zu profilieren. Die Wähler lieben freien Internetzugang. Und Dächer öffentlicher Gebäude für Freifunk freizugeben, kostet fast nichts. Unabhängig davon, ob ma die Unabhängigkeit des Freifunks in Gefahr sieht oder nicht, wäre es für uns Freifunkas selten dämlich, das gerade erst zaghaft erwachende Interesse der Politik an Freifunk abzulehnen. Wir brauchen die Dächer der öffentlichen Gebäude und letztlich ist es dem Netz auch egal, wer die Router bezahlt. Es gilt also, möglichst viele Parteien dazu zu bringen, Freifunk zu unterstützen. Dies verhindert die Vereinnahmung durch einzelne Parteien, hilft dem Netz durch die politische Förderung und macht Freifunk bekannter. Und auch wenn vereinzelt farbige Router gesichtet werden - tut das doch nicht wirklich irgendwem weh. -- Allan Wegan Jabber: [email protected] OTR-Fingerprint: A1AAA1B9C067F9884A424D339834346929164587 ICQ: 209459114 OTR-Fingerprint: 71DE5B5E67D6D758A93BF1CE7DA06625205AC6EC
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