Die Satzung des LSB hat da einen Bug:
- Wenn eine Zuordnung zu einem Verband nicht möglich ist, wird der
Verein Mitglied. Ohne Zuordnung erlöscht die Mitgliedschaft nach 3
Jahren. (§11 Punkt 5)
- Nach §12 ist aber für das erlöschen der Mitgliedschaft durch
Ausschluss eine Zustimmung des Zuständigen Verbandes nötig. Den es
aber in dem Fall ja gar nicht gibt. Also kann die Mitgliedschaft auch
nicht erlöschen....

Ansonsten nennt die Satzung des LSB nur "Verbände" und keine
Landesverbände. In sofern könnte also evtl. der DFV Mitglied im LSB
werden. Allerdings muss der Verband einen Bundesverband haben. Ob das
in Personalunion möglich ist, müsste man klären.
Albern ist die Forderung, dass der Bundesverband im DOSB Mitglied sein
muss, denn umgekehrt fordert der DOSB das Bestehen von Landesverbänden
die Mitglieder in den LSBs sind. Also lässt sich die Bedingung gar
nicht erfüllen.

Ein Verband muss für den LSB entweder 2000 Sportler vertreten (das
schafft der DFV fast) oder "deren Bundesverband Mitglied in einem
interna -
tionalen Fachverband ist, der seinerseits Mitglied entweder der
Association of Summer Olympic International Federations (ASOIF), der
Association of International Olympic Winter Sport Federations (AIOWF)
oder der Association of IOC Recognised International Sports
Federations (ARISF) ist"

Soweit ich weiss arbeiten Volker Bernadi und Jörg Benner ziemlich
intensiv an der Baustelle ist aber nicht ganz einfach.

Am praktikabelsten dürfte es bis dahin sein, offiziell noch eine
zweite Sportart auszuüben und sich deren Verband zuorden zu lassen.

Grüße,

Kolja



Am 25. Juli 2012 12:16 schrieb Wolfgang Fiedler <[email protected]>:
> Hallo liebe Wurfpost,
>
> bei der Anmeldung beim Landessportbund Hessen (lsb-h) bzw. dem
> zuständigen Sportkreis sollen wir uns als reiner Frisbeesportverein
> einem Landesverband einer Sportart zuordnen. Da es keinen
> Landesfrisbeesportverband gibt und auch sonst nichts so richtig passt
> (außer vielleicht Rasenkampfsport ;-), werden wir vermutlich als
> Freizeitsportverein eingeordnet und unmittelbar Mitglied des lsb-h.
> Das ist bezüglich der Beiträge für den lsb-h etwas teuer und, was
> schwerer wiegt, wohl nur zeitlich begrenzt möglich.
>
> Welche Erfahrungen haben andere reine Freizeitsportvereine beim
> Beitritt zum Landessportbund gemacht?
>
> Danke,
> Wolfgang
> FSV Ars Ludendi Darmstadt e.V.
> _______________________________________________
> Wurfpost mailing list
> [email protected]
> http://list.uni-koblenz.de/mailman/listinfo/wurfpost



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