Liebe Wurfpost:

Auch hier muss ich noch einmal nachhaken, denn ich wurde auf einen Fehler 
hingewiesen den ich wohl nicht mehr korrigiert hatte.

Wir hatten geschrieben dass die Fahrkosten-Umlage gemeinsam mit der 
Anmeldegebühr überwiesen werden soll – was natürlich ein Quatsch ist.
Auch wurde ich mehrfach gefragt, auf welche Turniere das System angewendet 
wird: 2013 NUR auf die 4 Meisterschaften und NICHT auf Qualis und 
Relegationen.(Testbetrieb)

Ich habe nun noch einmal alle Erklärungen weggelassen und schicke euch hier NUR 
die puren Fakten.
Dadurch sollte alles klar sein.

Fahrkosten-Umverteilung


Berechnung:
Jeder Austragungsort wird einzeln berechnet.
Pro Kilometer zwischen Austragungsort und Sitz des Vereins wird jedem Team eine 
Ausgabe von 1,5€ (Bei Indoor Turnieren 1€ ) unterstellt.
Kilometer werden vom Heimatort des Teams zur Stadt des Events laut Google 
Maps/schnellste Route gezählt. Jedes Team hat einen dedizierten Heimatort.
Die Kosten aller Teams werden zusammenaddiert. Hinzugerechnet wird ein DFV 
Aufschlag von 4% Die Gesamtkosten werden durch die Anzahl der Teams geteilt.
Diesen Durchschnittswert (Fahrkosten-Umlage) hat jedes Team zu tragen.
Die unterstellten Ausgaben werden von diesem Durchschnittswert abgezogen und 
die Differenz muss gezahlt werden.
Ist das Resultat negativ so bekommt ein Team diesen Restwert erstattet. Diese 
Erstattungen werden allerdings erst in nach Teilnahme an dem Turnier 
ausbezahlt.(direkt im Anschluss an die DM)
Beispiel:
Eine DM in Frankfurt erzeugt Fahrtkosten von ca 19.000 € bei 44 Teams also 
einen Durchschnitt von 434 Euro €  pro Team.
Dem Team aus Karlsruhe werden 219 € an Kosten unterstellt – also muss das Team 
aus Karlsruhe 215€ in den Topf bezahlen.
Dem Team aus Hamburg werden 744 € an Kosten unterstellt – also erhält das Team 
aus Hamburg 310€ aus dem Topf.

Aufgaben:
Die Berechnung wird durch das Events-Komitee des DFV/ durchgeführt.
Die Fahrkosten-Umlage wird 2013 durch den Veranstalter des Turniers 
durchgeführt.
Teams müssen die Umlage bis spätestens 2 Tage  vor dem Turnier überwiesen 
haben. Analog anderen Kosten ist eine Turnierteilnahme von der Bezahlung 
abhängig.

Besondere Vorkommnisse:
Späte Absage:
Sagt ein Team innerhalb der letzten 7 Tage ab und wird kein Ersatz gefunden, so 
verliert es diesen Fahrkostenbeitrag.
Sagt ein Team mindestens eine Woche vorher ab, so wird der eventuell 
entstehende Fehlbetrag durch den DFV abgefangen.
Die Fahrkosten-Umlage wird hierbei nicht neu berechnet. Das neue Team hat den 
gleichen Betrag zu tragen wir alle anderen

Kick Off 2013:
Das System wird 2013 auf alle 4 deutschen Outdoor Meisterschaften angewandt.
Masters DM, Mixed DM , Junioren DM, Open/Damen DM
Qualifikationen und Regelungen werden 2013 noch nicht diesem System unterzogen.

Anlaufstation für Fragen zum System ist der das Eventskomitee.



Von: [email protected] 
[mailto:[email protected]] Im Auftrag von Ruediger Veitl
Gesendet: Donnerstag, 21. Februar 2013 16:18
An: [email protected]
Cc: Ulti-Events
Betreff: [Wurfpost] Fahrkosten-Verteilung = Fair-Kosten-Verteilung

Liebe Wurfpost

Wie angekündigt hier die Detailbeschreibung der Fahrkostenverteilung für die 
Deutschen Meisterschaften 2013:

Fahrkosten-Verteilung = Fair-Kosten-Verteilung

Idee:
Bei der Bewertung von Bewerbungen wird seit Jahren streng auf die Kosten des 
Turniers geschaut (Teamfee und Playerfee). Die Hauptkosten vieler  Spieler 
fallen aber für die Anreise an. Diese Kosten sind sehr ungleich verteilt.
Beispiel: (Annahme für alle Beispiele: Pro Team werden ca. 3,5 Autos benötigt 
um auf die DM zu fahren.)
Ein Team aus Kiel zahlt 600€ um auf eine DM in Zentraldeutschland zu fahren.
Ein Team aus Heidelberg zahlt 100€ um auf eine DM in Zentraldeutschland zu 
fahren.

Je mehr man den Standort der DM zentralisiert (sowie die Vorrunden-Turniere 
regionalisiert), desto mehr spart man in Summe einen großen Batzen Geld.
Beispiel:
Eine DM in Frankfurt ergibt damit Kosten von ca 19.000 Euro (im Schnitt ca 30 € 
pro Spieler)
Eine DM in Kiel ergibt Kosten von ca 39.000 Euro (im Schnitt ca 60 € pro 
Spieler)

Ein wichtiger Aspekt  ist hier ebenfalls die Umweltverträglichkeit unserer 
Turniere, die zumindest einem großen Teil unserer Spieler am Herzen liegt.

Natürlich sind die Teams die am Rande der Republik leben generell 
benachteiligt. Sowohl finanziell als auch durch die Fahrtzeiten die in Kauf 
genommen werden müssen.
Dies kann man zumindest teilweise ausgleichen, indem man ein System zur 
Fahrtkostenverteilung einführt.
Um Einwänden vorzugreifen wird hier gleich darauf hingewiesen, dass es ein 100% 
gerechtes System nicht geben kann. Aber das hier vorgestellte System ist um 
einiges sozial- und umweltverträglicher als das bisherige.

Berechnung:
Jedes Turnier(Austragungsort) wird einzeln berechnet.
Pro Kilometer zwischen Austragungsort und Sitz des Vereins (Zahlen laut Google 
Maps Routenplaner) wird jedem Team eine Ausgabe von 1,5€ unterstellt = 
ca.Kosten für 15 Spieler. (Bei Indoor turnieren werden Kosten von 1€ 
unterstellt, da hier mit nur 10 Spielern gerechet wird)
Kilometer werden vom Heimatort des Teams zur Stadt des Events laut Google 
Maps/schnellste Route gezählt. Jedes Team hat einen dedizierten Heimatort.
Die Kosten aller Teams sowie werden zusammenaddiert. Hinzugerechnet wird ein 
DFV Aufschlag von 4% (fließt an die Ultimate Abteilung des DFV / die UA wird 
unter anderem die Aufgabe der Verteilung übernehmen. Bei Problemen durch späte 
Absagen kann ein Polster für einen Nachrücker gebildet werden – siehe „Späte 
Absage“)
Die Gesamtkosten werden durch die Anzahl der Teams geteilt.
Diesen Durchschnittswert hat jedes Team zu tragen.
Die unterstellten Ausgaben werden von diesem Durchschnittswert abgezogen und 
die Differenz muss gezahlt werden.
Ist das Resultat negativ so bekommt ein Team diesen Restwert erstattet. Diese 
Erstattungen werden allerdings erst nach Teilnahme an dem Turnier ausbezahlt.
Beispiel:
Eine DM in Frankfurt erzeugt Fahrtkosten von ca 19.000 € bei 44 Teams also 
einen Durchschnitt von 434 Euro €  pro Team.
Dem Team aus Karlsruhe werden 219 € an Kosten unterstellt – also muss das Team 
aus Karlsruhe 215€ in den Topf bezahlen.
Dem Team aus Hamburg werden 744 € an Kosten unterstellt – also erhält das Team 
aus Hamburg 310€ aus dem Topf.

Aufgaben:
Die Berechnung wird durch das Events-Komitee des DFV/UA (perspektivisch durch 
die Geschäftsstelle) durchgeführt.
Die Umverteilung wird gemeinsam mit dem Einsammeln der Anmeldegebühren 
durchgeführt. Anfangs wird die Umverteilung vom Veranstalter des Turniers 
durchgeführt werden. Perspektivisch soll dies die UA (also die Geschäftsstelle) 
für alle Turniere vornehmen.

Besondere Vorkommnisse:
Späte Absage:
Sagt ein Team innerhalb der letzten 7 Tage ab und wird kein Ersatz gefunden, so 
verliert es diesen Fahrkostenbeitrag.
Sagt ein Team mindestens eine Woche vorher ab, so wird der eventuell 
entstehende Fehlbetrag durch den DFV abgefangen.

Zusatzgedanke:
Dieser „soziale Gedanke“ kann sich in den Teams eventuell weiterentwickeln. Da 
ein fester Betrag pro Team festgelegt ist, kann das Team z.B. finanziell 
schwächere Spieler stärker an dem Bonus partizipieren lassen als andere.

Kick Off:
Das System wird 2013 auf alle deutschen Meisterschaften angewandt.
Masters DM
Mixed DM
Junioren DM
Open/Damen DM
Bei der nächsten Jahreshauptversammlung wird das System auf der Tagesordnung 
stehen – und sofern Zustimmung besteht ausgeweitet auf alle offiziellen 
Ultimate-Turniere des DFV


!Anlaufstation für Fragen zum System ist der das Eventskomitee!

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