Ganz ab von den Argumenten die für oder gegen die Entscheidung zu dem Thema stehen möchte ich auch noch hinterfragen ob es wirklich legitim ist dass eine Entscheidung auf der JHV getroffen wird wenn vorher nicht darüber informiert wurde. Zum einen frage ich ob das der Verfassung des DFV entspricht und zum anderen frage ich ob dieses Vorgehen im Rahmen der deutschen Frisbeegemeinschaft zu vertreten ist.
Es ist ja schwer umstritten dass die JHV an einem extrawochenende stattinden muss und nur stimmen zählen wenn Leute physikalisch anwesend sind. Dies ist im heutigen Zeitalter schwer zu verstehen und auch mittlerweile unüblich. Wenn der DFV nun aber mal darauf besteht dann sollten umstrittene Themen aber erst recht nicht ohne ausreichend Vorwarnung final abgestimmt werden. Auch ich habe kurzfristig Anträge eingegeben - aber diese waren alle auf die Umstände abgestimmt und dort wurde immer beantragt dass ein Gremium von "Experten" eine für Deutschland sinnvolle Lösung finde. Seit Wochen diskutieren wir über Wurfpost wie wir die Entwicklung des Ultimate in Deutschland vorantreiben können. Deutschland verliert im Internationalen Vergleich seit Jahren an Grund. Angesichts dieses Defizits in Deutschland halte ich die Entscheidung der JHV für einen großen Schritt in die falsche Richtung. Noch eine Anmerkung zur Sache explizit: Ich habe darauf hingewiesen dass eine schlechte Platzierung der Deutschen Master Teams definitiv einen negativen Einfluß auf die Zuweisung von Bids in der Zukunft haben wird. Hierzu würde ich gerne eine Stellungnahme des DFV hören. Grüße aus dem Ausland - leider wollte ich meine Weltreise nicht wegen der JHV verschieben. Mfg Rü _______________________________________________ Wurfpost mailing list [email protected] http://list.uni-koblenz.de/mailman/listinfo/wurfpost
