Hallo,

 

Falko hatte es bereits auf den Punkt gebracht, aber in der Diskussion droht
es wieder zu verwässern: „Der Unterschied zwischen legal und legitim ist
das, worum es hier insgesamt geht“.

 

Wir haben einen legalen demokratischen Prozess auf der einen Seite und eine
mit diesem Prozess großteils unzufriedene Frisbeegemeinde auf der anderen
Seite.

 

Evtl. ließe sich dieser Konflikt durch eine außerordentliche
Delegiertenversammlung lösen (ich bin da juristisch nicht vom Fach), wie sie
in der Satzung des DFV
(http://www.frisbeesportverband.de/verband/dokumente/DFV-Satzung_03042009.pd
f ) vorgesehen ist. Sie kann von den vier Vorstandsmitgliedern einberufen
werden.

 

Gruß,

Bernd (Frühsport)

 

 

  _____  

Von: [email protected] [mailto:[email protected]] Im Auftrag von
hlison
Gesendet: Mittwoch, 16. Dezember 2009 10:25
An: [email protected]
Betreff: Re: [Wurfpost] Vergabe der Masterplätze für die WM in Prag 2010

 

Lieber Rü, liebe Wurfpostleser,

Du, Rü, sprichst das zentrale Thema an, hast aber etwas verwechselt.
Demokratie ist nicht gleich Plebiszit. Die Entscheidung ist in einem perfekt
demokratischen Prozess gefallen. Die von uns gewählten Vertreter der
Frisbeegemeinde haben nach bestem Wissen und Gewissen eine Entscheidung
getroffen. Und genau dafür wurden sie ja gewählt - für uns Entscheidungen zu
treffen, eben damit es nicht nötig ist immer zu jeden Punkt die Meinung
aller zu hören, und weil es eben nicht möglich ist immer die Meinung aller
zu respektieren. Der Demokratie eines Systems wird damit kein Abbruch getan,
ganz im Gegenteil ist das der Kern eines demokratischen Systems. Joschka
Fischer wurde auch gewählt, weil er für grün und somit für friedliche
Konfliktlösungen stand, trotzdem wurde unter seiner Ägide der erste
Militäreinsatz Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg durchgeführt.Wenn
einem eine gefällte Entscheidung nicht gefällt ist die gegebene Möglichkeit
des Protestes, die verantwortlichen Vertreter beim nächsten Mal nicht wieder
zu wählen. Der Rest ist, pardon, Schaumschlägerei.

Geruhsame Feiertage und einen guten Rutsch wünscht aus Magdeburg

  Holger (#11)


Veitl Rüdiger schrieb: 

Liebe Wurfpost.

 

Ich denke wir könne die Emotionen mal aus dieser Diskussion herauslassen.

 

Wir sollten klären ob die Vorgehensweise lauf Satzung legitim ist und wir
sollten vor allem hinterfragen ob die Vorgehensweise wirklich notwendig ist.

 

Wenn der DFV Vorstand der Meinung ist dass hier die Meinung Deutschlands
vertreten werden soll, dann sollte die Möglichkeit gegeben werden dass diese
Entscheidung in einer offenen, demokratischen Weise getroffen werden kann.
Wenn der DFV Vorstand die Entscheidung für richtig hält dann sollte es nicht
stören dass man diese Entscheidung auf demokratische Beine stellt. Es ist
doch gut möglich daß das Ergebnis dann das gleiche bleibt. Damit wäre der
Streit dann beiseitegelegt und wir hätten eine Entscheidung getroffen die
niemand mehr bemängeln kann.

 

Ich weiss, daß der DFV denen einen Tritt in den Hintern geben will, die es
mal wieder nicht zur JHV „geschafft“ haben, aber ich finde dass dies nicht
die richtige Weise ist.

 

Zusammengefast:

Der DFV Vorstand besteht darauf daß:

Die JHV an einem getrennten Wochenende von einer DM stattfindet, man also
ein weiteres Wochenende freihalten muss

Daß man nicht in Abwesenheit mitstimmen kann.

Unter diesen Voraussetzungen halte ich es nicht für korrekt daß eine
Entscheidung auf der JHV getroffen wird ohne daß dies vorher angekündigt
wurde. Dies passt einfach nicht zusammen.

 

Beim WFDF würden haben wir ähnliche Fälle – alle ad hoc getroffenen
Entscheidungen sind nur gültig wenn es von nicht anwesenden unangefochten
bleibt.

 

Grüße aus Melbourne

 

RÜ

 





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