Also wie gesagt ich gebe Dir ja Recht  mit SQL Server.

Allerdings ist Access ja nun wirklich nicht in irgend einer Weise mit SQL
oder MySQL vergleichbar, was die Performance betrifft. Das mu� man hier auch
klar sagen !

Die Amerikaner nutzen sehr h�ufig Access das ist Richtig, aber daraus leitet
sich keinesfalls irgend ein Vorzug gegen�ber relationalen DB ab. Lass mal
eine Access DB mit Deinen 150000 DS laufen ??

In diesem Sinne - �brigens ist MySQL tats�chlich nichts f�r Leute die mit
open Source nichts am Hut haben, allerdings gibt's mittlerweile gen�gend
sehr gute GUI's -

M�ge die Macht mit Euch sein !
Und gute Nacht

J�rg Schwalenberg
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----- Original Message -----
From: "Joachim van de Bruck" <[EMAIL PROTECTED]>
To: "ASP Datenbankprogrammierung" <[EMAIL PROTECTED]>
Sent: Friday, November 16, 2001 1:04 AM
Subject: [aspdedatabase] AW: Re: AW: Re: AW: Re: AW: Re: AW: MySql und ASP?


Hallo!

> ich will die Leistungsf�higkeit und Performance des SQL Servers in
keiner
> Weise in Frage stellen, auch denke ich - und das wird jeder Anwender
einer
> relationalen Datenbank so sehen - ist jede DB Anwendung nur so gut wie
sie
> designt ist, aber es ging ja im Thread um das f�r und wider zwischen
MySQL
> und SQL Server.
>
> Ich pers�nlich nutze vorrangig MySQL und ich kann auch nur daf�r die
Lanze
> brechen. Im �brigen lese ich aus Deinem Posting so ein wenig eine
> Verteidigungs Argumentation. Das ist �berhaupt nicht n�tig, da wir
alle
> wissen wie gut SQL Server ist.

Hm, ich denke, dass ich die Vorz�ge von mySQL (hohe Performanz bei
weniger komplexen Datenbankaufgaben) deutlich herausgestellt habe. Wenn
man das so begreift und nutzt, ist das v�llig in Ordnung. Dar�ber hinaus
bietet SQL Server bei ausgezeichneter Performanz deutlich mehr
Funktionalit�t, nicht zuletzt Skalierbarkeit und Komfort weitestgehend
auf der Basis von g�ltigen Standards. Insofern ist SQL Server in meinen
Augen auf jeden Fall die professionellere L�sung.

Ich sehe das etwa so, als w�rde man WordPad und Word miteinander
vergleichen. Mit WordPad kann man ganz schnell Briefe schreiben, aber
Word ist eine komplette Textverarbeitung und WordPad eben nicht. Damit
will ich nur sagen, dass es entscheidende Unterschiede gibt, und nicht,
dass diese Unterschiede so gro� sind wie zwischen WordPad und Word.

> Zum Punkt der Recordset Performance. Ich habe - wie ich denke - ein
sehr
> anspruchsvolles Board geschrieben, dass die Threads komplett aus einem
> einzigen Recordset ausliest und dabei genau diese angesprochene
Hierarchie
> ausf�hren mu�. Bei einem Thread mit 460 DS, teilweise mit ordentlich
> gef�llten Textfeldern (ca. 600 bis 3000 Zeichen) und mindestens zwei
Joins,
> liegt die durchschnittliche Zugriffsgeschwindigkeit bei 1,8 Sekunden.
Dabei

1,8 Sekunden sind f�r eine DB verdammt viel. Da bin ich ja mit Access
viel schneller. ;-)

> werden s�mtliche Re Beitr�ge exakt in die Hierachie gestellt, die zum
einen
> nach der Reihenfolge der Eintragung und zum anderen, passend nach
Thread und
> Datum eingetragen werden. Sicherlich sind 1700 DS noch keine Menge,
aber
> kritisch wird das erst ab 50000 DS. Erst ab dieser Zahl mu� man wohl
mit
> einer Verz�gerung von ein bis zwei Sekunden rechnen.

Bei einem Bin�rbaum bedeuten 1700 Datens�tze im schlimmsten Fall 12
Leseoperationen. Bei 50.000 Datens�tzen erh�ht sich das auf 17
Leseoperationen. So gro� kann der Unterschied dann gar nicht werden,
oder?

> Wenn die ASP Seite den HTML Code schneller laden k�nnte, ich auf Loops
in
> Tabellen verzichtet h�tte, dann w�rde man nicht l�nger als eine
Sekunde auf
> die ersten Ergebnisanzeigen warten.

Ich habe eine Datenbank mit ca. 150000 S�tzen. Wenn ich alle Zeilen ohne
Index sortiert nach "reverse(char*50-Feld)" ausgebe, braucht der SQL
Server bei mir daf�r weniger als 1 Sekunde. Die ganze Datenmenge (2,5
MB) ist dann nach 12 Sekunden beim Client im Recordset auf dem IIS. Du
siehst, dass Datenbanken heute generell sehr schnell sind. Es kommt
vielmehr darauf an, dass m�glichst wenig Daten transportiert werden und
m�glichst wenig Connections/Transaktionen initiiert werden. Und genau
dass kann ich mit Access/SQL Server besser als mit mySQL.

> Im Vergleich zu Access sind das bereits Welten, im Vergleich zu SQL
Server
> kann ich keine Aussage machen, aber MySQL kann mehr als mancher denkt.

Bei den Zeiten bin ich ziemlich sicher, dass Access da locker mithalten
kann. Gerade in den USA laufen viele (Web-)Applikationen mit Access. Da
steckt halt auch mehr drin, als viele f�r m�glich halten.

> Also wie gesagt, von mir aus sollen alle SQL Server nutzen aber man
sollte
> sich vorher auf jeden Fall mal MySQL n�her anschauen. Zumal hier noch
der
> Kostenvorzug zum tragen kommt. GPL ist zwar auch nicht jedermanns
Sache,
> aber ich habe bisher noch nicht geh�rt, dass Monty einen vor den Kadi
> gezogen hat !

Die Kosten sind doch erst dann ein Argument, wenn die gleiche
Funktionalit�t vorliegt, oder?

Nehmen wir nur so etwas wie referentielle Integrit�t. Das wichtigste ist
doch, dass diese in einer Datenbank selber definiert wird, damit sie
auch ein f�r alle mal sicher gestellt werden kann, egal ob nun ein ASP-,
VB- oder ein C++-Programm mit der Datenbank arbeitet. Hier gibt es mit
mySQL deutlich mehr Aufwand bei der Entwicklung und bei der Wartung und
das muss man beim Preis auch ber�cksichtigen. Die Argumentation der
mySQL-Entwickler kann ich hier nicht verstehen. Klar sind solche
Aufgaben mit "LOCK TABLE" und eigenen SQL-Kommandos schneller, aber hier
kommt es auf die Sicherheit an. Und wie will man sicherstellen, dass
alle Entwickler wirklich immer pr�fen, ob sie jetzt irgendeinen
Schl�sselsatz l�schen d�rfen? Solche simplen Aufgaben der Datenlogik
kann man nur mit einer professionellen Datenbank professionell l�sen.

Freundliche Gr��e
Joachim van de Bruck


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