sagt zumindest die fpö in einer aktuellen presseaussendung:

http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090417_OTS0252&ch=politik

FPÖ-Stefan/ Herbert: Das systematische Fotografieren österreichischer Orte
durch Google-Street-View ist strikt abzulehnen
Utl.: Google-Street-View greift durch flächendeckende Fotoaktionen in
die Privatsphäre der Bürger ein

Wien (OTS) - "Wir werden hier durch Anfragen auch eine
Stellungnahme der zuständigen Behörden einfordern", kündigen
FPÖ-Verfassungssprecher NAbg. Mag. Harald Stefan und der FPÖ-Sprecher
für den öffentlichen Dienst NAbg. Werner Herbert an.

Die Internetplattform Google plane entsprechend dem Internetprojekt
Google-Earth eine neues Internet-Projekt, in dem Ortschaften
flächendeckend fotografiert werden sollen, um eine virtuelle
Wanderung in diesen Orten zu ermöglichen, erklären die beiden
freiheitlichen Abgeordneten. "Aufgrund der unlegitimierten Fotos von
zufällig anwesend Passanten, von Privathäusern und Gärten, etc. lehnt
die FPÖ dieses Projekt allerdings als groben Eingriff in die
Privatsphäre der Betroffenen, als Verletzung des Rechtes auf das
eigene Bild und einen Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen ab. Denn
eine nicht legitimierte Kommerzialisierung ihres Privatlebens durch
internationale Konzerne ist den österreichischen Bürgen unter keinen
Umständen zuzumuten."

Auch der Schutz öffentlicher Einrichtungen sei hier nicht mehr
gewährleistet, wie man laut "Kurier" vom 07.03.2009 am Beispiel einer
durch die Fotos von Google-Earth enttarnten  geheimen
Militäreinrichtung in England sehe. "Leider hat hier die
Datenschutzkommission laut dem Bericht der Wiener Zeitung vom
16.04.2009 schon versagt, indem sie diesem Projekt zugestimmt hat.
Trotzdem fordern wir die zuständigen Behörden auf, hier sofort zum
Schutz der Privatsphäre der Österreicher einzugreifen", schließen die
beiden FPÖ-Politiker.

Antwort per Email an