Vor einem Jahr hat sich Nokia auf den Weg gemacht. Aus dem Ruhrgebiet nach Siebenbürgen. Diese nummer des finnischen Komzerns hat hohe mediale Wellen geschlagen, insbesondere in Deutschland, aber nicht nur dort. 2300 Arbeitsplätzte weg, trotz kräftiger Staats-unetrstützung.
Kurier vom 17.1.2008: http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/122567.php oder ein bit kritischer Manager Magazin vom 18.1.2008: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,529481,00.html Das Werk in Bochum war rentabel und hat Gewinn gemacht, aber anscheinend nicht genügend ... Warum tut sich Nokia das an? Um kurz zu halten hier die Nokia Milchmädchenrechnung: 2000 € in Bochum vs 200 € in Jucu Gehalt pro Monat für die Mitarbeiter. Klang für Nokia sehr Sexy... Sie haben nur verdrängt was Continental in Rumänien bereits erlebt hat, z.B. die hausintern ausgebildete Mitarbeiter, mit den Referenzen von Conti haben sofort in Rumänien ein besser bezahlten Job bekommen... Das die Produktivität in Deutschland und Rumänien nicht vergleichbar sind... etc. Ein sehr denkwürdiges Beitrag von RTL ein Jahr danach ... http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_videoplayer.php?article=27464 Ich glaube die finnen haben das Capital Acquisition Request und die ganze Prozedur dahinter nicht ganz ernst genommen. Das hilft den Leuten aus Bochum nichts mehr, aber es zeigt wie primitiv manche unglaublich hoch dotierte s.g. Top-Manager sind. Gratuliere und hoffe, das der Manager der dieses Umzug authorisiert hat lägst vor dem Dom von Helsinki sitzt und bettelt... Bin aber leider realist genug um zu wissen, dass diese eher bei einer British Telecom oder General Electrics sitzen und ihren noch höher dotierten Unfug weiter treiben. Ich könnte auch hoffen, dass dieses Desater als Warnung für andere Konzerne dienen könnte, wenn ich das selbe beim Continental-Story nicht gedacht hätte. Andras
