stimme dir in teilen zu, wobei ich mich nicht aus dem fenster lehnen würde und über mögliche china zukunftsszenarien spekulieren würde. was ich mich frage ist, braucht china das internet? oder reicht ein intranet? und langfristig gedacht: brauchen wir vielleicht china viel mehr im internet als möglicher starker konsumbinnenmarkt? und was soll ipv6 bringen? und wieso soll sich china an einen us standard halten? mit ip4v nat ist man von der IP adressen knappheit doch gar nicht bedroht. fragen über fragen.... lg clmns
Am 14. Januar 2010 09:03 schrieb Franz Ablinger <[email protected]>: > > Das Internet wird's überleben. Wenn die wirklich Schweinereien mit IP4 > gemacht haben, dann werden sie an der Komplexität der Filtermaßnahmen früher > oder später scheitern müssen. Niemand kann seinen Internet-Traffic im Land > halten ("Surf nur bei Chinesen"?), dazu ist die Auslands-Community zu groß. > Vielleicht hilft auch IP6. Wär ohnedies schon lang nötig. > > fra > > > ----- Ursprüngliche Mail ----- > Von: "Clemens Buchegger" <[email protected]> > An: [email protected] > Gesendet: Donnerstag, 14. Januar 2010 00:06:40 > Betreff: Re: [monochrom] grosse feuerwall ein bisserl hoeher > > > ich denke dass es eine mischung zwischen business entscheidung und naivem > 'we don't do evil' freedom of speech glauben ist. je nach interpretation > kann man sich dann aussuchen was wahrscheinlicher ist. ich finde es schade > dass google aufgibt. wer glaubt denn wirklich dass der rückzug von google > jemanden ernsthaft kratzt? alle bekannten applikationen werden kopiert und > viel besser an die lokalen bedürfnisse inklusive regierungskontrolle > angepasst, google wird dementsprechend niemandem fehlen. spannend ist für > mich die frage was mit gmail passiert, laut einer einschätzung von tim wu in > einem vortrag beim berkman center, würde viele leute in der chinesischen > administration und upper /business class diesen mailprovider nutzen und galt > deswegen als unantastbar. > auf jeden fall ist der ausstieg von google ein weiterer schritt in richtung > einer "nationalisierung des internets" in viele kleine netze...schade! > > > On Wed, Jan 13, 2010 at 4:15 PM, hans christian voigt < [email protected]> > wrote: > > > bin etwas skeptisch aber neugierig ob der einschätzung: > > > > > "This will make the extent of Chinese censorship a lot clearer even to > ordinary Chinese people who are not aware of it," said Jeremy Goldkorn, who > does the blog and runs an Internet research firm. He also runs a Web site > called danwei.org , which has been blocked since July. > > "Many people think Google should negotiate with the Chinese government," > said Zhou Shuguang, a blogger who has done investigative reporting across > the country and has used the name Zola. > > But he said that "the withdrawal from China will wake up more Chinese and > make more people discover that China lacks freedom on the Internet and the > government has very strong censorship online. There are no benefits to > people at all if Google continues to make concessions with Chinese > authorities." > > > http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/01/13/AR2010011301168.html > -- Clemens Buchegger tel: +43 650 253 253 9 skype: clmnsb
