Schade allerdings, dass der Dialog in der Debatte immer so unwissenschaftlich und fern von Fakten sondern nur durch Emotionen & Halt-dran-glauben geführt werden muss. Dass diese Emotionen mit dem kreativen Mittel als Phallanx gedient haben ist schon nett, ja -- aber der Hintergrund ist ja der selbe… Man sieht schon an der Argumentationslinie, wie tief die Gentechnikgegner in die Emotionskiste greifen müssen -- mMn sehr arm, wenn mit (unbegründeter) Angst gearbeitet werden muss.
NGOs laufen auf dem Sektor zuhauf Gefahr PR-Methoden anzuwenden, die ins FPÖ/NDP-Repertoire gehören. (auch der in Wien stattgefundene "Dialog" war einer dieser Vertreter, bei dem Greenpeace & Global2000 sich nicht zu schade waren, längst ausgeräumte Mythen zu erzählen, unwahre Spekulationen aus ihrer Intuition heraus als reale Horrorszenarien zu beschreiben. Es geht den NGOs nicht um eine Ethik. Dass jahrhunderte Lang Kühen Euter gezüchtet werden um Milchertrag zu steigern war ok, wenn das gleiche mittles gentechnischem Eingriff erfolgt wäre, wäre es natürlich Teufelszeug. Man wittert zwar argumentativ großteils gegen eine Konzernpolitik & vergisst dabei, dass das mit Gentechnik slebst so rein garnichts zu tun hat! (http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/03/gentechnik-dialog-mit-den-grunen.php)) Ich bin auch nicht damit zufrieden, unter welchen Bedingungen in vielen Ländern d Welt Kleidung hergestellt wird -- hm, sag ich jetzt, dass Kleidung scheiße ist oder kritisiere ich die Herstellungsmethodik? _____________ Michael Horak [email protected] http://twitter.com/fatmike182 On 26 Mar 2010, at 08:27, Franz Ablinger wrote: > Oder Juristen. Oder am besten Juristen, die Kunst studiert > haben. Denn: > > Österreich hat sich immer auf die Fahnen geschrieben, der > Hort des gesunden Essens sein zu wollen. Die gentechnikfreie > Zone ist mittlerweile gefallen, auf Druck der EU - viel ist > nicht mehr über vom "bio". > > Die Bulgaren hingegen zeigen wie es geht: Um jeden > Bienenstock im Land wird ein 10km-Radius einer gentechnikfreien > Schutzzone gezogen. Und um jeden biologischen Landbau eine 7km- > Zone. Womit de facto kein Fleckerl mehr überbleibt, auf dem > gentechnisch angebaut werden könnte. > > In Österreich hingegen ist die Zahl der Hobby-Imker stark > rückläufig - kaum noch wer hält sich ein Volk in seinem Garten. > Dennoch ist die Herangehensweise Bulgariens mustergültig. > Insgeheim fühlt sich Österreich ja auch als Land der > Kreativität - offensichtlich sind Juristen davon ausgenommen. > Ich täte mir mehr legistische Kreativität wünschen. > > fra > > link: > http://oe1.orf.at/inforadio/120632.html
