Soweit ich weiß, wird etwa in Griechenland jede verschickte Postkarte eingescannt und auf Schlüsselwörter geprüft, bevor sie dem Empfänger zugestellt wird.

----- Original Message ----- From: "andreas stoiber" <[email protected]>
To: <[email protected]>
Sent: Tuesday, March 30, 2010 9:59 PM
Subject: [monochrom] Zeigt her Eure Daten - "Es gibt kein Logout"


Ist es nicht inkonsequent, dass nur der elektronische Datenverkehr
dokumentiert und gespeichert wird?
Schließlich könnten auch auf dem normalen Postweg gefährliche Daten
(oder Speicherkarten mit mp3's, Filmen, Pornographie, etc. ) versendet
werden.
Vielleicht sollte es also auch für "snail-mail" Register geben, in
denen Sender und Empfänger ein halbes Jahr vorratsgespeichert werden.
Das könnte dann mit dem digitalen Datenverkehr gegenverglichen werden,
um eine sicherere Lebenswelt zu gewährleisten.

Nur so ein Gedanke.




-------- Original-Nachricht --------
Datum: Tue, 30 Mar 2010 15:34:20 +0200
Von: christian jeitler <[email protected]>
An: [email protected]
Betreff: [monochrom] q/Talk, 30. März, Zeigt her Eure Daten - "E s gibt kein Logout"

oder gefangen von den Tentakel im Netz. Gilbert Wondracek vom ISEC Lab
der TU Wien zeigt, wie Mitglieder sozialer Netzwerke, wie z.B. XING,
oder Facebook, anderswo im Internet wiedererkannt und ausgespäht werden
können.

Datum: Di, 30. Märzt 2010. Zeit: 20.00 (Einlass ab 19.00).
Ort:   Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien.
Plan:  http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ -> Nr. 55.

q/Talk, 30. März, Zeigt her Eure Daten - "Es gibt kein Logout"
--> http://www.quintessenz.at/d/000100007762

  Es gibt wohl kaum noch jemanden, der sich der Illusion hergibt zu
glauben, dass die ganzen Anbieter im Internet nicht mitlesen können.
  Es gibt wohl kaum jemanden, der an Zauberei glaubt, wenn immer
passgenaue Werbung bei seinen Google-Mails angezeigt wird.
  Es gibt wohl kaum jemanden, der sich wundert, wenn Einbrecher eine
Wohnung aufbrechen, deren Besitzer seinen Urlaub über Twitter
angekündigt hat.

Aber das gilt doch alles nicht für uns, denn wir sind vorsichtig, nutzen
verschiedene Dienste und passen auf was wir im Web publizieren.

"Wir haben uns gefragt, ob man die persönlichen Daten von Mitgliedern
eines sozialen Netzwerks nutzen kann, um sie dann anderswo im Internet
wiederzuerkennen und ihr Verhalten auszuspionieren", sagt Gilbert
Wondracek, Informatiker an der TU Wien. Das Experiment war von Erfolg
gekrönt, die anschließende Aufregung groß. Der Spiegel nennt es
schlicht
Datenschutz-GAU und der FAZ war es eine Hintergrundgeschichte wert.

Georg Markus Kainz hat deshalb zum q/Talk im März Gilbert Wondracek von
der TU Wien eingeladen, um über unseren digitale Fingerabdruck und wie
wir uns eine gewisse Privatsphäre im Zeitalter von Web 2.0 erhalten
können, zu diskutieren.

Hintergrundlektüre:

http://iseclab.org/tr-sonda.pdf
--> ISEC Lab: A Practical Attack to De-Anonymize Social Network Users
http://www.schneier.com/blog/archives/2010/03/de-anonymizing.html
--> Bruce Schneier's Blog
http://yro.slashdot.org/story/10/02/02/0118213/De-Anonymizing-Social-Network-Users
--> Slashdot: De-Anonymizing Social Network Users
http://www.h-online.com/security/news/item/Indiscrete-web-browsers-assist-de-anonymisation-919669.html
--> H-Online: Indiscrete web browsers assist de-anonymisation
http://www.darkreading.com/insiderthreat/security/client/showArticle.jhtml?articleID=223100436
--> DarkReading: Attack Unmasks User Behind The Browser
http://arstechnica.com/security/news/2010/02/browser-history-hijack-social-networks-lost-anonymity.ars
--> Ars Technica: Browser history hijack + social networks = lost
anonymity
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,675395,00.html
--> Spiegel Online: IT-Forscher enttarnen Internetsurfer
http://www.heise.de/security/meldung/Plaudertasche-Web-Browser-erleichtert-Deanonymisierung-919076.html
--> Heise: Plaudertasche Web-Browser erleichtert Deanonymisierung
http://www.faz.net/s/Rub2F3F4B59BC1F4E6F8AD8A246962CEBCD/Doc~E612B5C2877B94793B22C47227C891C94~ATpl~Ecommon~Scontent.html
--> Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Zeigt her eure Daten


cheers

christian jeitler

--
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