> > > Lieber kein 3. Oktober Feiern und weniger Konjunkturelle Probleme, weil > man > die Wiedervereinigung D ja unbedingt zu diesem Zeitpunkt machen musste und > danach alles bestehende im Osten einfach zerst�rt hat. > < > > Wir h�tten fr�her konjunkturelle Probleme bekommen, wenn es keine > Wiedervereinigung gegeben h�tte, denn dadurch ist ja ein neuer Markt > entstanden. Wir h�tten weniger konjunkturelle Probleme wenn der > Geburtenr�ckengang fr�her eingesetzt h�tte und wenn der Bedarf heute nicht > weitgehend gedeckt w�re. >
Zum Preis einer Massiven Staatsverschuldung (siehe diverse Statistiken) die heute Paradoxerweise als Fehler der Rot-Gr�nen Politik dargestellt wird. > Die Wiedervereinigung h�tten nur die Russen mit Milit�rgewalt verhindern > k�nnen. Man kann sich auch die Wiedervereinigung Sch�n-Erinnern. Ein vereinigtes Deutschland war vielen Nationen, Westlich wie �stlich, ein Dorn im Auge. > Und: Im Osten ist nichts zerst�rt worden. Weder Du noch > ich wollten > nach der Wiedervereinigung Trabis oder Kunststoff-Schuhe kaufen. > Trabis, Kunststoffschuhe? Glaubst du im Ernst, dass das alles war, was der Osten zu bieten hatte? Davon abgesehen waren f�r die Trabbis noch Absatzm�rkte weiter �stlich da. Die Ostwirtschaft war bei weitem nicht so schlecht, wie ihr Ruf. Die Treuhand hat aber das Kapital fein s�uberlich vernichtet. Warscheinlich dachte man auf die Art Bedarf und damit Wirtschaftskraft zu erzeugen. > Was hat der 3. Oktober gebracht: Freiheit f�r eingesperrte Menschen, > Familien, die sich wieder treffen k�nnen, mehr Kenntnisse �ber die > gemeinsame Geschichte. In meinem Bekanntenkreis gibt es eine > Frau, die zwei > Jahre im Zuchthaus gesessen hat (bis sie von der BRD freigekauft wurde), > weil sie immer wieder in der DDR einen Ausreiseantrag stellte. Das war in > den 80er Jahren, nur ein paar hundert Kilometer von uns entfernt. > Gottseidank ist das vorbei. > Und was hat das jetzt mit der Wiedervereinigung zu tun? Vom Unrechtsregime hatten sich die DDR-B�rger ja bereits befreit. Ich sehe das alles folgendermassen (und sah es schon 89 so) Die DDR als Staat erstmal beibehalten und die Anpassung der vorhandenen Wirtschaft an westliche Standarts unterst�tzen. Sobald ein entsprechendes Niveou erreicht ist (worden w�re), kann man dann ernsthaft �ber Wiedervereinigung nachdenken (h�tte k�nnen) > Tsch��, Joachim Uersfeld Gru�, Andreas _______________________________________________ Coffeehouse mailing list [EMAIL PROTECTED] http://www.glengamoi.com/mailman/listinfo/coffeehouse
