> Zum Preis einer Massiven Staatsverschuldung (siehe diverse > Statistiken) die heute Paradoxerweise als Fehler der Rot-Gr�nen Politik dargestellt wird.
Die Staatsverschuldung war vor der Wiedervereinigung bereits auf Rekordniveau. Kohl wollte sie abbauen, als er 1980 an die Macht kam. Daf�r war er gew�hlt worden, hat aber damals schon nur neue Schulden aufget�rmt. > Und was hat das jetzt mit der Wiedervereinigung zu tun? Vom Unrechtsregime > hatten sich die DDR-B�rger ja bereits befreit. Es geht um Freiheit, um die Freiheit, die wir seit unserer Geburt kennen, und die wir ohne Einschr�nkung genie�en. > Die DDR als Staat erstmal beibehalten und die Anpassung der vorhandenen > Wirtschaft an westliche Standarts unterst�tzen. Sobald ein entsprechendes > Niveou erreicht ist (worden w�re), kann man dann ernsthaft �ber > Wiedervereinigung nachdenken (h�tte k�nnen) W�re ich damals DDR-B�rger gewesen, dann h�tte ich mir bei Deiner Wirtschaftsordnung die Freiheit genommen, flugs in den Westen auszuwandern. Dann w�rden im Osten noch weniger Menschen als heute leben, und wir h�tten wahrscheinlich noch mehr Staatsschulden und gesellschaftliche Probleme, weil es hier nicht gen�gend Arbeit gegeben h�tte, sich also die Zahl der Sozialhilfeempf�nger um Millionen erh�ht h�tte. Mit Mauer und Grenzposten h�tte man das nat�rlich verhindern k�nnen ... > Man kann sich auch die Wiedervereinigung Sch�n-Erinnern. Der Frust �ber wirtschaftliche Schwierigkeiten in Deutschland, der ich auch zeitweilig bef�llt, hat nur wenig mit den neuen Bundesl�ndern zu tun. Die Treuhand war �brigens eine Westerfindung, die kann man den ehemaligen DDR-B�rgern nun wahrlich nicht ankreiden. Bis auf die USA haben das alle L�nder durchgemacht und bei denen wird es auch bald knallen. Wenn ich nachdenke, warum und wie es wirtschaftlich so kommen konnte, dann fallen mir Schulb�cher aus den 70er Jahren ein, in denen steht, dass in 40 Jahren auf jeden Arbeiter vier Rentner kommen und trotzdem hat die Mehrheit die gew�hlt, die mit ihren 'Die Rente ist sicher'-Spr�chen kaschierten, dass sie nichts entscheidendes f�r die Zukunft taten. Dann f�llt mir auf, da� unser Wirtschaftsaufschwung auch daraus resultiert, dass fast alles neu aufgebaut werden musste und das diese Zeit nun wirklich vorbei ist. Dann denke ich an die gesunkene Moral, das Vergessen der eigenen Geschichte und Herkunft, an die, die nichts anderes als abzocken wollen und denen es dabei egal ist, wie viele tausend Menschen darunter zu leiden haben. Die Konzernbosse mit ihren Millionengeh�ltern sind nur die Spitze des Eisbergs. Es f�ngt leider ganz unten an. Das Sch�ne ist: In der Geschichte hat es das alles schon mal gebeben. Und danach kamen immer wieder gute Jahre. So, das war mein letzter Beitrag zum Feiertag - an dem auch ich arbeiten muss, weil nicht Geiz oder B�rsenspiele geil sind, sondern das Geld, das man mit ehrlicher Arbeit verdient. Und ich denke mal, da sind wir uns dann wieder einig. Tsch��, Joachim Uersfeld _______________________________________________ Coffeehouse mailing list [EMAIL PROTECTED] http://www.glengamoi.com/mailman/listinfo/coffeehouse
