On Thu, Mar 21, 2002 at 02:15:10PM +0100, Markus Schaaf wrote: > > So wird das Recht auf die Privatkopie im digitalen Umfeld > > beispielsweise erst mal den Interessen der Medienindustrie geopfert. > > Was doch hie�e, da� man die Abgaben auf Endger�te wieder > abschaffen mu�, oder?
Eigentlich sind die Abgaben auf Rohlinge, Leerkassetten und Aufnahmeger�te ganz ok. Weil private Kopien und Aufnahmen im geringem Umfang erlaubt werden, die K�nstler aber aus diesen Abgaben entsch�digt werden. Die Idee ist ja ganz in ordnung, aber die Realisierung ist leider total danebengegangen. Die Frage ist eher: wie genau werden nochmal in dem Verwertungsgesellschaften die Einnahmen an die K�nstler (oder Rechtebesitzer) verteilt, und wieweit dieser Schl�ssel eine Unterscheidung zwischen gesch�tzten und ungesch�tzten Medien macht. Falls zum Beispiel ein Teil der Einnahmen nach Verkaufsanzahlen von Audio CD's verteilt wird, dann sollten solche CD's unber�cksichtigt bleiben, die copiergeshc�tzt sind, und somit ja nicht kopiert werden. Der betreffende K�nstler geht nat�rlich nicht ganz leer aus: Seine Lieder werden ja vermutlich auch im Radio gespielt, und ein Teil des Geldes wird bestimmt danach vergeben. Zudem gibt es ja vielleicht weitere Singles oder Sampler ohne Schutz, auf denen noch Lieder drauf waren. Richtig interessant wird es nun, wenn man argumentiert, das eine CD sehr wohl weiter kopiert werden kann, auch wenn ein diese vor PC Laufwerken gesch�tzt ist. Schliesslich kann die CD ja analog von CD nach Kassette, auf einen CD Brenner mit Audio eingang, oder sogar an den Line In eines PC's �bertragen werden. Ich bin schon gespannt, welcher Prozentsatz an Einnahmen auf diese weiter den kopiergesch�tzten CDs zugesprochen werden soll. Schliesslich w�rden diese Einnahmen den Musikkonzernen fehlen, die damit junge aufstrebende Talente f�rdern m�chten. Liege ich falsch? Andreas
