http://www.heise.de/newsticker/data/ju-15.08.03-001/
------------------------------ CUT ------------------------------ Doch ein Zusammenhang zwischen Blackout und Windows-Wurm? [Update] [...] Bei unseren Recherchen sind wir auf folgende Zusammenh�nge gesto�en: Das ausgefallene Niagara-Kraftwerk geh�rt zu National Grid USA. Dieser Energieversorger wird als Referenzkunde von Northern Dynamics aufgef�hrt. Diese Firma bezeichnet sich als "Home of the OPC Experts" und bietet eine Reihe von Produkten an, die OPC zur Kommunikation mit Kontroll- und Steuerungssystemen nutzen. OPC steht f�r "OLE for Process Control" und setzt auf Microsofts COM/DCOM-Modell auf. Das ist aber genau die Technik mit dem Sicherheitsloch, das der Wurm W32.Blaster ausnutzt. In einem Netz, in dem dieser Wurm aktiv ist, versagt infolge der regelm��igen Neustarts, die jetzt auch betroffene Endanwender bei ihren PCs beobachten, die DCOM-Kommunikation und damit auch OPC auf ungepatchten Systemen. OPC wird unter anderem auch f�r die Kopplung sogenannter SCADA- Systeme (Supervisory Control and Data Acquisition) eingesetzt, wie sie auch Kraftwerke benutzen. Dabei werden Prozessdaten zwischen einer Zentrale (MTU) und einer oder mehreren Messeinheiten (RTU) ausgetauscht. Auch Sollwerte f�r Prozesse lassen sich �ber SCADA- Systeme einstellen. Da National Grid USA f�r eine Stellungnahme nicht zu erreichen war, dr�ngen sich uns folgende Fragen auf: - Wof�r genau setzt National Grid USA OPC ein? - Gab es zum Zeitpunkt des Stromausfalls Probleme mit OPC? Und wenn ja: Stehen diese in einem Zusammenhang mit dem Wurm W32.Blaster? Als weitere Referenzkunden f�hren die OPCExperts von Northern Dynamics unter anderen General Electrics, die Siemens AG, den europ�ischen Kraftwerksbauer ABB und die European Organization for Nuclear Research (CERN) auf. Auch hier besteht also Kl�rungsbedarf. (heise Security)/ (ju/c't) ------------------------------ CUT ------------------------------
