> > Diejenigen, die sich via P2P Britney, Maddona etc ziehen, stimmen damit
> > f�r das Urheberrecht ab.  Denn Britney & Co sind Produkte des
> > Urheberrechtes.
> 
> So kann man das auch sehen. Ich dachte Musik entsteht primaer aus
> Kreativitaet.
> 
> > Insofern bietet P2P wenig Anlass, das UrhR zu �berdenken.  Allenfalls 
> > k�nnte P2P dazu f�hren, dass das UrhR sich von selbst erledigt, ohne dass 
> > irgendjemand irgend etwas �berdacht oder demokratisch entschieden h�tte.
> 
> Wenn (fast) alle das Urheberrecht brechen, ist das keine demokratische
> Entscheidung? 

Wenn fast alle Britney wollen, ist das eine Abstimmung f�r das das
Urheberrecht, dessen Produkt Britney ist.

> Aber das entspricht nicht deinem Empfinden von _parlamentarischer_
> Demokratie mit Minderheit(=Lobby)enschutz, nor?

Wiegesagt, die Masse stimmt via P2P f�r das Urheberrecht, f�r RIAA etc ab.

P2P wird doch nicht verwendet, um eigenst�ndig Informationen zu schaffen
und in Umlauf zu bringen, die als Alternative zu obigen verstanden werden 
k�nnten, oder doch?

Kann man anonyme P2P-Netze nicht auch hervorragend Nutzen, um Forderungen 
nach "informationeller Selbstbestimmung" auszuhebeln?  Z.B. um pers�nliche 
Daten aller m�glichen Leute abzuladen?  Data-Mining-Gemeinde via Freenet?

Vielleicht werden in den P2P-Netzen die Regeln von morgen gesetzt.  Je 
nach dem, wie sich dort die Kr�fteverh�ltnisse und Nutzerbed�rfnisse 
entwickeln, wird die neue Ethik / das neue Recht gepr�gt, das auf das UrhR 
folgt.  Mit Demokratie, parlamentarisch oder anders, hat es nicht viel zu 
tun.  Das muss auch nicht schlimm sein.

-- 
Hartmut Pilch, FFII e.V. und Eurolinux-Allianz            +49-89-18979927
300.000 Stimmen 2000 Firmen gegen Logikpatente      http://noepatents.org/
Innovation statt Patentinflation                    http://swpat.ffii.org/



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