* Joerg-Olaf Schaefers:

> Bleibt die Frage, warum dieser Unsinn so dankbar aufgeschnappt und
> bereitwillig verbreitet wird.

Jo, sehr seltsam.

> Oder schreibt die Rechtelobby ihre Artikel inzwischen schon selber?

Ich hatte allerdings nicht den Eindruck, da� diese Artikel von der
Rechtelobby lanciert wurden. 8-)

Ein ganz anderer Punkt macht mir aber sorgen: die sogenannte "�ffnung
der Archive". Es geht dabei nicht darum, da� die Archive der
Allgemeinheit zug�nglich gemacht werden (beispielsweise durch die
Verk�rzung der Schutzfristen f�r gewerblich nicht mehr genutzte
Werke), sondern da� die gewerbliche Nutzung einem Inhaber von
(aufgrund der Rechtsentwicklung) nicht mehr ausschlie�lichen
Nutzungsrechten so erm�glicht wird, als ob er immer noch
ausschlie�liche Rechte h�tte. Sprich: R�ckwirkende (?) Einr�umung von
Nutzungsrechten f�r zum Vertragszeitpunkt unbekannte Nutzungsarten.

Wenn ich richtig unterrichtet bin, besitzen Zeitschriften- und
Zeitungsverleger de facto bereits diese Rechte, weil kaum ein
freischaffender Journalist es sich leisten kann, gegen unerlaubte
Zweitverwertung seiner Werke vorzugehen, weil dies Folgeauftr�ge aus
der ganzen Branche gef�hrdet. Deswegen erscheint es mir sehr
ungl�cklich, wenn das �bergewicht derer, die Nutzungsrechte
systematisch anh�ufen, weiter verst�rkt wird.

In diesem Zusammenhang fehlt im bisherigen Eckpunktepapier des BMJ
auch auff�llig jegliche �u�erung zur allseits beliebten Harmonisierung
der Dauer der Schutzrechte (d.h. Angleichung an den Copyright Term
Extension Act der Vereinigten Staaten). Zumindest konnte ich beim
Querlesen nichts entdecken.

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