http://www.heise.de/newsticker/meldung/56770
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Die Suchmaschinenanbieter Google, Lycos Europe, MSN Deutschland, AOL
Deutschland, Yahoo, T-Online und t-info haben heute in Berlin die Gr�ndung
einer eigenen Selbstregulierungsorganisation unter dem Dach der Freiwilligen
Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) angek�ndigt. Das erste gro�e
gemeinsame Projekt soll laut Thomas Dominikowski von Lycos die Ausfilterung der
von der Bundespr�fstelle f�r jugendgef�hrdende Medien (BPJM) indizierten URLs
automatisieren. Auf einem Server werden die auf den Index gesetzten URLs
abgelegt, so dass die Suchmaschinen zum Abgleich mit ihren Listen rein
softwaregest�tzt darauf zugreifen k�nnen. Dabei m�ssten laut des von den
Suchmaschinen unterzeichneten Kodex sichergestellt werden, dass die Links nicht
ver�ffentlicht oder weiterverbreitet werden k�nnen, erl�utert
FSM-Gesch�ftsf�hrerin Sabine Frank.
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Es ist also in Zukunft praktisch sehr schwierig Inhalte zu bekommen, die f�r
Jugendliche nicht sichtbar sein sollten.

Ist das das "Feindsenderverbot"? Was ist aus der Rezipientenfreiheit geworden?

Ja, die Suchmaschinen-Betreiber sind frei in Ihrer unternehmerischen
Entscheidung. Die Inhalte sind ja nicht gesperrt, sondern nur nicht mehr
"leicht" aufzufinden.

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