* Hendrik Weimer:

> Florian Weimer <[EMAIL PROTECTED]> writes:
>
>> Wir sind bereits heute in der Situation, da� vom ersten Teil kaum
>> Links in den zweiten gesetzt werden. (Selbst der Heise-Verlag traut
>> sich nicht, news:-URLs zu setzen. Nun ja, vielleicht ist das auch
>> eine technische Einschr�nkung, die das Autorensystem auferlegt.)
>
> Das hat aber wohl weniger mit vorauseilendem Gehorsam als viel mehr
> mit den technischen M�glichkeiten der Zielgruppe zu tun.

Vorauseilender Gehorsam? N�.

Die Inhalte-Industrie hat ein erhebliches Gesch�ftsinteresse daran,
da� eine Trennung von regulierten Inhalten und unregulierten
vorgenommen wird. Ansonsten lassen sich Gesch�ftsmodelle nicht
einf�hren bzw. weiterf�hren, die auf der Bezahlung des unmittelbaren
Inhalteanbieters bestehen, weil im unregulierten Teil die bitweise
identischen Angebote kostenlos verf�gbar sind (oder im wesentlichen
gleich Angebote, bei denen nur Nutzungseinschr�nkungen entfernt
wurden).

Auch Suchmaschinenbetreiber haben ein Interesse an der Trennung, da es
den Markteintritt erschwert, wenn man erst Jugendschutzbeauftragten
usw. bestellen mu�.

Bei Anbietern von Textinhalten (wie der Heise-Verlag) sind solche
�berlegungen allerdings weniger verbreitet, weil sie l�ngst lernten,
mit der leichten Kopierbarkeit zu leben.

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