Konrad Rosenbaum <[EMAIL PROTECTED]> schreibt: > Waere es nicht etwas logischer die non-free CD als externes > "Debian-kompatibles" Produkt weiterzugeben?
Mich wuerde interessieren, auf welche Preise JFL kommen wuerde, wenn man alle CDs einzeln beziehen koennte. Ich benoetige zum Beispiel nur "main", "non-US", "contrib" (nur wegen Netscape) und "source". Das waeren drei CDs aus dem aktuellen CD-Set. Ich teile allerdings nicht die Meinung von Richard Stallman. Solange es fuer viele Anwendungen keinen frei erhaeltlichen Ersatz gibt, halte ich es fuer sinnvoll auf nicht freie bzw. kommerzielle Loesungen zurueckzugreifen. Durch die Verfuegbarkeit kommerzieller Anwendungen wie zum Beispiel des Oracle-Datenbankservers steigt die Akzeptanz von Linux im kommerziellen Bereich ungemein. Ich glaube, dass es fuer Linux kein Nachteil ist, wenn kommerzielle Anbieter den durch Linux entstandenen Markt fuer sich nutzen. Zum einen wird der eine oder andere Anbieter die Entwicklung von Linux sicher aus eigenem Interesse aktiv unterstuetzen und zum anderen kann die kommerzielle Konkurrenz meiner Meinung nach nicht schaden. Richard Stallman meint, dass es keinen Anreiz gibt, frei verfuegbare Software zu schreiben, wenn es bereits ein kommerzielles Produkt gibt. Ich sehe das nicht so. Meiner Meinung nach koennen kommerzielle Produkte ein Anreiz dafuer sein, frei verfuegbare Software zu schreiben. Beispiele sind KDE und GNOME. Wuerde es Windows 95 nicht geben, waeren KDE und GNOME wahrscheinlich nie entstanden, da die meisten Linux-Anwender nach wie vor mit ihrem alten Window-Manager zufrieden sein wuerden und niemand einen Anreiz gehabt haette, etwas neues zu entwickeln. ------------------------------------------------ Um sich aus der Liste auszutragen schicken Sie bitte eine E-Mail an [EMAIL PROTECTED] die im Body "unsubscribe debian-user-de <your_email_address>" enthaelt. Bei Problemen bitte eine Mail an: [EMAIL PROTECTED] ------------------------------------------------ Anzahl der eingetragenen Mitglieder: 648

