Michael Bramer wrote: > > > Auch ein Handy oder ein Fernseher ist HiTech Gerät, aber wer will dazu > > schon soo > > > > viel Doku lesen, wie für Debian-Linux notwendig wäre? > > das ist doch wohl ein Witz? > > 1.) du moechtest doch wohl ein Debian System nicht mit einen Fernseher > oder Handy vergleichen!? > > Und selbst diese können viele nicht bedienen. Ich kann mit meinen > Fernseher gut umgehen, meine Mutter schon nicht mehr. (Ich habe ja auch > das Handbuch gelesen..) > > 2.) wenn du bei Debian jedes Package mit eine Fernseher gleichsetzt, > kommt schon einiges an Docu zusammen. Viele Programme kann man ja auch > bei Debian mal eben benutzten. Aber die Fuelle der Funktionen (und dann > die Vorteile) kommen aber eben erst nach dem RTFM zu Tage. >
Der Vergleich mit üblicher Unterhaltungselektronik war zum Teil provokativgemeint. Trotzdem überzeugen mich Deine Argumente nicht. "Fast alle" (nach mathematischer Definition;-) KÖNNEN HiFi-Geräte, Fernseher, Handys, Viedorecorder usw bedienen, wenn auch nicht vollständig, so aber ausreichend. Wenn diese Geräte manchen Schwierigkeiten bereiten, dann sind sie eben nicht gut designed. Es existiert ja auch schon der Trend zu smarten Geräten und Applikationen: schlank, einfach, intelligent. Wenn schon nicht für Debian dann gilt das ganze zumindest für Linux. Wenn Linux nur für Hacker, Entwickler und Administratoren gut sein soll dann kann es bleiben wie es ist. Ein "normaler" Mensch will für Linux nicht *viel* mehr Zeit bei der Einarbeitung/Installation aufwenden, als für ein Handy. Wozu auch, Computer sollen nur ein Werkzeug sein. > > Dort draußen sind Millionen potentielle Debian User, die entweder von Linux > > noch > > nichts gehört haben oder einfach was anderes vorhaben als Computerexperten > > zu > > werden und mit der Installation ihre Zeit zu vertrödeln. > > Die Leute wollen ANWENDUNGEN sehen. > > Office, Internet, Grafik, Spiele! > > dann sollen sie einen Admin (z.B. mich (-: ) nehmen und nur noch > arbeiten. Aber auch fuer die Anwendungen braucht man Wissen. Nicht jeder > kann von jetzt auf gleich Win98 benutzen, den Explorer verwenden und mit > Word Texte schreiben ... > Stimmt das ist schon schwer genug, aber eine akzeptable Grundvoraussetzung.Was wird/soll zur IT-Allgemeinbildung der Zukunft gehören? Anwendungen richtig bedienen: ja. Basics, wie ein Computer funktioniert: ja. 100 Configscripten beherrschen: nein. Das Hauptproblem ist ja: wie macht man "das Interne" transparent? Wer nicht genau weiß wie ein Unix funktioniert, der kann nicht begreifen, wie komplex die ganze Sache sein muß. Trotzdem hat der DAU recht, wenn er sagt: das interessiert mich nicht. > aber diese Menus kann man selber nicht beeinflussen. > Man hat auch unter SuSe schnell ein eingenes .fvwm2rc und dann ist > schluss mit Lustig. (oder hat sich das jetzt geaendert?) > Naja, man kann es selber editieren, wobei ein neuerlicher SuSEConfig durchlaufversucht die eigenen Änderungen bestehen zu lassen. Funktioniert aber nicht sehr gut. > > > Das die Leute immer Gnome und KDE haben wollen... Verstehe ich nicht. > Es gibt auch Leute, die arbeiten wollen, wenn Du verstehst wie ich es meine. Servus Herbert ------------------------------------------------ Um sich aus der Liste auszutragen schicken Sie bitte eine E-Mail an [EMAIL PROTECTED] die im Body "unsubscribe debian-user-de <deine emailadresse>" enthaelt. Bei Problemen bitte eine Mail an: [EMAIL PROTECTED] ------------------------------------------------ Anzahl der eingetragenen Mitglieder: 654

