Knut Suebert wrote (on 10 Apr 2001, at 9:57):
> Wenn jemand einen Text in seiner Muttersprache liest, wird er
> ihn mit muttersprachlichen bzw. �blichen oder
> selbsterkl�renden Begriffen[1] besser verstehen.
...
> [1] darunter verstehe ich "Drucker", "Computer" und "inkrementelle
> (Daten-)Sicherung".
Zwei von dreien ist kein schlechter Schnitt: "inkrementell" sehe
ich zum ersten Mal und selbsterkl�rend wird's kaum einer aus dem
theoretischen Zielpublikum f�r ein Debian-dt. finden.
Aber zum Inhaltlichen: Wer in der IT-Branche �bersetzen will mu�
sowohl �bersetzer als auch technischer Redakteur sein. Insofern
hat es absolut rein gar keinen Sinn, die Aufgabe der
Eindeutschung von Debian als eine Frage der Wortwahl zu
verstehen. Der Text mu� sich gewisserma�en selbst erkl�ren, ob
durch ein Angebot von Alternativbegriffen ("... erg�nzende
(incremental) Sicherung ..."), durch Glosse ("... d.h. der
Dateien, die seit der letzten Sicherung ge�ndert wurden") oder
durch Verweis auf Hintergrundinfos ("siehe auch
/usr/doc/XYdatensicherung/LIESMICH").
Ich pers�nlich kann auf ein deutsches Debian verzichten, aber
momentan bin ich zuf�llig dabei, zwei Kartoffeln einzurichten,
die ich anschlie�end anderen (f�r den Alltag) �berlassen werde,
die nicht so gern mit englisch arbeiten, und auch nicht den
ganzen Tag vorm Rechner verbringen. Das ist das Zielpublikum,
das ich vor Augen habe: wer mit Computern vertraut ist, ist auch
mit den englischen Fachbegriffen halbwegs vertraut; wer ein
deutsches Debian braucht, mu� gleichzeitig wie ein Newbie
angesprochen werden.
T.
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