>>>>> In article <[EMAIL PROTECTED]>, Thomas >>>>> Franke <[EMAIL PROTECTED]> writes:
TF> Die erweiterte Partition ist unter Linux IMHO so groß wie man sie TF> eben anlegt. Die logischen Laufwerke darin in der Summe müssen TF> diese Größe nicht unbedingt erreichen. Das liegt doch an mir, wie TF> groß ich sie anlege. Ja, das ist schon klar und so auch richtig. >> Und ich suche jetzt nach einem Weg, Linux doch dazu zu überreden, >> eine korrekte Partitionstabelle (die ich mit BpBatch schreibe) zu >> akzeptieren. TF> Linux scheint mir nicht das Problem zu sein. Wie gesagt, stand ja TF> in deiner Tabelle, wie du sie gepostet hast, 2 primäre und 3 TF> erweiterte Partitionen. Und das kann nicht funzen, da die Doch. Genau so ist die *Partitionstabelle* auf der Platte aufgebaut! Kein fdisk zeigt das so an, aber genau so wird die Partitionstabelle auf die Platte geschrieben. Konkret hat eine einzelne Partitionstabelle Platz für exakt 4 Einträge. Dies sind halt i.d.R. primäre Partitionen. Möchte ich mehr Partitionen auf der Platte haben, muss ich eine 2. Partitionstabelle anlegen und auf diese wird mit Hilfe einer erweiterten Partition verwiesen. In dieser neuen Partitionstabelle habe ich wieder Platz für exakt 4 Einträge, wobei die Haupteinträge sich nun log. Laufwerke und nicht mehr primäre Partitionen nennen. Und möchte ich noch mehr Partitionen haben, so brauche ich eine 3. Partitionstabelle, auf die ich wiederum mit einer erweiterten Partition in der 2. Partitionstabelle verweise. Die Begriffe primäre bzw. erweiterte Partition und log. Laufwerk sind doch nur Hilfkonstruktionen, um die unterschiedliche Bedeutung dieser Partitionen deutlich zu machen. Im Grunde gibt es nur 2 Arten von Tabelleneinträgen: Die primären, die auf eine konkrete Partition verweisen und die erweiterten, die auf eine weitere Partitionstabelle verweisen, also sozusagen indirekte Partitionen darstellen. Und die Syntax in meinen Mails entspricht halt dem Aufbau der Partitionstabelle auf der Festplatte. Das dort mehrere erweiterte Partitionen auftauchen, die üblicherweise von Partitionierungsprogrammen nicht angezeigt werden, ist völlig korrekt. Und wenn du immer noch nicht überzeugt bist, dass es tatsächlich mehrere erweiterte Partitionen gibt, dann starte doch mal fdisk, gehe mit 'x' in den Expertenmodus und siehe dir mal die Ausgabe des Menüpunkts 'e' (list extended partitions) an. Meine Schwierigkeit lag nun darin, dass ich mir nicht ganz sicher war, wie erweiterte Partitionen miteinander verbunden werden - geschachtelt oder aneinander gehängt. Inzwischen bin ich mir aber bei der Verschachtelung sehr sicher (auch wenn Linux fdisk hier meist etwas anderes produziert) und habe eine neue Fehlermöglichkeit aufgetan. Evtl. erwartet Linux eine abschließende 0-Partition, also eine erweiterte Partition ohne Inhalt und mit der Größe 0 - die erzeugt BpBatch nämlich nicht, der Befehl ignoriert alle am Ende angefügten 0-Partitionen. Tja, mal weiter testen. -- Until the next mail..., Stefan. ------------------------------------------------ Um sich aus der Liste auszutragen schicken Sie bitte eine E-Mail an [EMAIL PROTECTED] die im Body "unsubscribe debian-user-de <deine emailadresse>" enthaelt. Bei Problemen bitte eine Mail an: [EMAIL PROTECTED] ------------------------------------------------ Anzahl der eingetragenen Mitglieder: 731

