Andreas Tille schrieb: > bisher habe ich meine Mails immer mit IMAP-Protokoll von einem > Exchange-Server geholt. Nun ist der Server-Administrator der > Meinung, daß IMAP zu unsicher sei und hat dieses zusammen mit > POP3 (aus gleichem Grund) abgeschaltet. Mails können jetzt nur > noch mit SMTP abgeholt werden (wie Outlook das so macht) weil > das der Standardweg sei (und auch mich als Linuxer da keine > spezielle Rücksicht genommen werden kann). Soweit so gut.
Kein Kommentar. > Nun wollte ich fetchmail dazu überreden auch SMTP zu benutzen, > doch das ist mir leider mißlungen. Mit SMTP kannst du Mails versenden, nicht aber abholen. Der MTA deines Providers schickt die Mails an deinen MTA. Wenn du keine Standleitung hast, muss der andere MTA die Mails queuen und du forderst sie an, wenn du online bist. Dazu schickst du dem andern MTA das Komamando ETRN. > a) jemand eine funktionstüchtige .fetchmailrc schicken, in der > SMTP benutzt wird [EMAIL PROTECTED] ~ $ cat .fetchmailrc set syslog poll alto interface eth0/192.168.231.17 proto etrn smtp cirro Das stammt von meinem Notebook "cirro", auf dem ein cronjob alle 10 Minuten fetchmail startet. Fetchmail tut nichts anderes, als ein ETRN an "alto" zu senden, falls das Notebook ans Netz angestöpselt ist (interface eth0/192.168.231.17). > b) eine alternative zu fetchmail sagen - den Dialog mit dem andern MTA einfach als Text in nc pipen und diesen auf Port 25 plaudern lassen. - etrn.pl, ein Tool aus dem BSD-Lager, von John T. Beck. Es ist speziell für die Zusammenarbeit mit Sendmail als lokalem MTA geschrieben. Ich habe hier eine um den Sendmail-Teil gekürzte Version, die früher auf "cirro" zusammen mit Exim lief. HTH Walter ------------------------------------------------ Um sich aus der Liste auszutragen schicken Sie bitte eine E-Mail an [EMAIL PROTECTED] die im Body "unsubscribe debian-user-de <deine emailadresse>" enthaelt. Bei Problemen bitte eine Mail an: [EMAIL PROTECTED] ------------------------------------------------ Anzahl der eingetragenen Mitglieder: 733

