On 12.Dec 2004 - 05:57:57, Nikolaus Schulz wrote:
> Andreas Kroschel wrote:
> > * Nikolaus Schulz:
> > Du m��test also an dem Punkt ansetzen, wo Dein
> > Klartext-Passwort verschl�sselt wird, d.h. den String vor dem Verschl�sseln
> > generell in utf-8 umwandeln. Technisch unm�glich ist das sicherlich nicht,
> > aber ich sehe es als Zukunftsmusik.
> 
> Was ist so schwierig daran, den String in ein generisches Format
> umzuwandeln? Sorry wenn das 'ne doofe Frage ist, ich arbeite mich grade in
> diese Sachen ein. Kann just nicht erkennen was das Problem dabei sein soll.

Das Problem ist: Wie willst du in einer US-amerikanischen Umgebung
Umlaute eingeben? Du kannst nicht garantieren dass immer alle Zeichen
verf�gbar sind, ausser ASCII - das gibts �berall auf der Welt. Nicht
alle Rechner sind nur Desktops, es gibt ausreichend Server. 

Sicherlich ist es nicht zu schwierig die Eingabe nach der gesetzten
Locale in UTF-16 umzuwandeln und dann von MD5 hashen zu lassen, die
Frage ist nur: Wozu? Schliesslich machen ���� das Passwort nicht
sicherer als z.B. ;+#= oder �hnliches. Ausserdem bedeutet das nur noch
eine Funktion die Fehleranf�llig ist.

> Was mich doch irritiert, ist, da� ich bisher so ziemlich nirgends
> Hinweise auf diese ganze Problematik gefunden habe. Bin ich nur dran
> vorbeigestolpert?  Wenn es so u.a. m�glich ist, sich schnell und
> schmerzlos aus dem System auszusperren (auch als root!), dann verdient
> das m.E. einen warnenden Hinweis. Wo auch immer :-)

Wenn man man passwd ignoriert, ist man wohl selbst Schuld. Wenn dort
steht: Nur engl. Alphabet + Zahlen + einige Sonderzeichen, dann
beherzige das auch. Andere Leute die Umlaute eingeben benutzen
vielleicht immer diesselbe Locale.

> Der Ausl�ser f�r meine Versuche mit Locales ist �brigens Bug #220657
> (libxf86config schreibt lokalisierte XF86Config-4). Zu meiner
> Verwunderung finde ich auch nirgends etwas zur Codierung von
> Konfigurationsdateien. Offensichtlich werden die als ASCII-kompatibel
> vorausgesetzt, aber warum steht das nicht z.B. in der Debian Policy?
> Weil's so sonnenklar ist, oder wieso? Ich bin echt irritiert.

Konfigdateien liegen i.A. in englischer Sprache vor, das bedeutet -
ASCII. Debian schreibt hier nichts durch die Policy vor, weil das wohl
ziemlich schlecht w�re - man m�sste f�r jedes Paket pr�fen dass diese
auch wirklich ASCII benutzen und die Pakete gegebenenfalls anpassen. 

Andreas

-- 
Your depth of comprehension may tend to make you lax in worldly ways.


-- 
Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): 
http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/

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