Salve Gerhard!

On Sun, 06 Mar 2005, Gerhard Brauer wrote:

> > 
> > Es geht um externe IPs um
> > A - Verbindungsaufbauten schneller zu realisieren
> > B - DNS auch nutzen zu k�nnen, wenn der DNS-Dienst Probleme hat.
> > 
> > Vielleicht h�tte ich mit der Frage beginnen sollen:
> > F0: Kann man mit einem DNS-Proxy die Verbindungsaufbauten beschleunigen?
> >     Welchen Proxy nimmt man daf�r am besten?
> 
> Radio Eriwan w�rde jetzt wohl antworten: Prinzipiell ja, aber...
> laut Murphy befindet sich ausgerechnet die Kombination IP<->Name nicht
> im Cache, die man braucht. 

Hmm, und beim Fall B - beide DNS-Server des ISP gest�rt - ist auch schnell
der Fall das der Cache die IPaufl�sung nicht mehr kennt erreicht. :(
Und dann?

Gibt es keinen Proxy, der die F�lle das die ersten zwei DNS nicht
erreichbar sind ein lokales Fallback hat?

Also alle 30 Sekunden die zwei DNS-Server pr�fen und wenn sie down sind
BIND starten? Und BIND als dritten DNS im Proxy eintragen?
"Nett" w�re, wenn dies der Proxy k�nnte - dann k�nnte man sich das
BruteForce Testen sparen.

> Klar, ich spare mir eine Anfrage an einen
> DNS-Server, aber ist das wirklich in deinem Fall erheblich? Ich denke
> eher nicht, das du das subjektiv merken w�rdest. Da w�re evtl. eher bei
> WWW/FTP der Einsatz eines entsprechenden Proxies (Squid, der IMHO ja
> auch einen DNS-Cache zum Seiten-Cache pflegt) sinnvoll.

Squid hat auch einen DNS-Cache f�r die Anfragen von gemail, exim ...?

Was mache ich wenn die DNS-Server des ISP nicht erreichbar sind?

> So abschlie�end w�rde ich sagen, du mu�t dir soetwas �hnliches wie einen
> (dns/bind)-slave schreiben, der sich �ber das DNS-Routing-Protokoll mit
> einem "richtigen" DNS-Server austauscht.

Schon wahr, aber wie gro� ist der Datenbestand eines DNS-Servers. Alle
Domains der Welt prophylaktisch f�r eine Workstation zu syncronisieren 
f�nde ich etwas ineffizent und �bertrieben. Der Lokale Datenbestand soll
ja nur durch die Nutzung st�ndig erweitert werden.

Zudem ist bind speicherintensiever als die schlanken Proxies. F�r einen
Laptop mit 128MB Speicher nicht unbedingt eine gute L�sung.


Nochmal das Log, wenn man �ber die Jahre alle g�ltigen IPs f�r eine URL
archiviert h�tte k�nnte man im Fall einer St�rung

./dns-old kernel.org
204.152.188.4           2002.12.01-2004.01.04
204.152.189.116         2004.01.04-yesterday
127.0.0.1               today

./dns-error
204.152.189.116         2005.02.03 14:11 - 14:14

mit Skripten/Tools etwas �ber den nichterreichbaren Host herausbekommen
und wenn 204.152.189.116 doch noch l�uft und der Fehler beim DNS des ISP
liegt einfach

echo "204.152.188.4     kernel.org # 20050306 21:47 added by rob after
DNS trouble" >> /etc/hosts

anf�gen.


Vielleicht bevor ich eine schlanke L�sung f�r einen speicherarmen Laptop
finde die Frage - gibt es DNS-Fallbacks f�r lokale Netze?
Wenn ich lokal ein BIND laufen habe, kann der ja die falschen Daten
�bernehemen - wie setzte ich f�r ein Firmennetz eine Domainaufl�sung,
bzw alle auf eine �ltere Version um?

Gruss
rob


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