Hallo, welche sinnvollen Möglichkeiten gibt es, Datensicherungen für Kleinbetriebe vorzunehmen? (Generelle Frage)
Gemäß der grundsätzlichen Richtlinie, dass Datensicherungen (und Rücksicherungen) simpel und damit unfällig gehalten werden sollen, denke ich das folgende Anforderungen erfüllt werden sollten: a) Datenvolumen (Festplattenkapazität 100-120 GB) sollten (komprimiert) auf ein Medium passen. b) Um die Wiederherstellung zu vereinfachen sollen die Daten in einem Standardformat, z.B. tar.gz, abgelegt werden, damit eine vollständige oder teilweise Rücksicherung auf "jedem (Linux/Unix) System" möglich ist. c) Die Datensicherungen sollen haltbar sein - wenn die Sicherungen nicht mindestens einige Jahre haltbar sind, kann man es auch (fast) lassen. d) Die Sicherungsmedien sollten möglichst preiswert sein, damit die laufenden Kosten vertretbar bleiben. e) Die Datensicherung sollte max. etwa 4, keinesfalls mehr 6 Stunden dauern. f) Das Sicherungssystem sollte unter Debian Sarge lauffähig sein und keine closed source Komponenten (z.B. Kernelmodule) erfordern. In der Praxis erfüllten Datensicherungen auf SCSI-DAT bis vor einiger Zeit die meisten Anforderungen, obwohl es dann doch Probleme mit der Haltbarkeit und der Performance gab. Angesichts heutiger Datenvolumina reichen DAT I/II/III natürlich nicht mehr. Für einen konkreten Einsatzfall (privat) wäre eigentlich ein über USB Betriebenes (und damit mobiles) System optimal, z.B. ein USB-bandlaufwerk. (USB-Wechselplatten erfüllen leider die Anforderungen an den Medienpreis nicht und sind im täglichen Gebrauch IMHO auch nicht haltbar genug.) Wenn ihr Lösungen vorschlagt, würde ich mich über eine Hausnummer für den Preis (Laufwerk, Medien) freuen. Vielen Dank, Michael -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

