Elimar Riesebieter <[EMAIL PROTECTED]> schrieb:

> einen keyserver eingetragen. Wenn ich nun eine verschl�sselte Mail
> erhalte wird diese gepr�ft der Schl�ssel vom keyserver "gefetcht"
> aber: Die PGP Ausgabe in der Mail behauptet u.a.:

Das Verhalten von GPG macht Sinn, ich versuche es einfach der Reihe
nach: GPG hat also aus den Weiten des Internet einen �ffentlichen
Schl�ssel erhalten, der zu der Signatur passen soll.

> gpg: Korrekte Unterschrift von Tux <[EMAIL PROTECTED]>

Die Signatur l�sst sich mit obigem Public-Key erfolgreich �berpr�fen.
Jetzt wei� man, dass dieser Schl�ssel dem Autor der Mail geh�rt. Aber
man wei� nicht, dass der Autor dieser Mail auch 'Tux <[EMAIL PROTECTED]>'
ist; jeder k�nnte zu dieser Benutzer-ID ein Schl�sselpaar erzeugen und
�ber die Keyserver verbreiten.

> gpg: WARNUNG: Dieser Schl�ssel tr�gt keine vertrauensw�rdige
> Signatur!
> gpg: Es gibt keinen Hinweis, da� die Signatur wirklich dem
> vorgeblichen Besitzer geh�rt.
> gpg: Fingerabdruck: 4AA9 DA67........ 
> .....
> 
> Die WARNUNG und "es gibt keinen Hinweis..." machen mich doch
> unsicher, ob ich alles richtig konfiguriert habe. Ich sehe einen
> Widerspruch in der Meldung. Bei meinem eigenen Schl�ssel ist alles
> ok!

Die Meldung besagt nur, dass GPG nicht nachvollziehen kann, ob der
verwendete Schl�ssel auch wirklich von der angegebenen Person stammt.
Daf�r kann der �ffentliche Schl�ssel (wie eine Mail) unterschrieben
sein; deinen eigenen Public-Key hast du wahrscheinlich beim Erstellen
selbst signiert. Mit einer Signatur eines Schl�ssels best�tigst du,
dass der Schl�ssel deiner Meinung nach �echt� ist und nicht unter
einem falschen Namen verbreitet wurde.

Du kannst auch einem Schl�ssel indirekt vertrauen: Falls du dem
Schl�ssel von A traust (z.B. hast du den Schl�ssel oder den
Fingerprint des Schl�ssels von A pers�nlich erhalten), A hat den
Schl�ssel von B, unterschrieben und du hast bei GPG eingestellt, dass
A gewissenhaft fremde Schl�ssel signiert (Stichwort: �owner trust�),
dann ist f�r dich auch der Schl�ssel von B vertrauensw�rdig. Das nennt
sich dann �Web of Trust�.

> Habt Ihr 'nen Tip f�r mich?

Nicht direkt, zumindest am Anfang ist die Thematik ziemlich haarig,
in der Dokumentation von GPG (Paket gnupg-doc) steht einiges zu dem
Thema.

mfg

Christof

-- 
DH1CS, GPG key 1024D/2207ABA2, http://chs.home.pages.de/

Attachment: msg14515/pgp00000.pgp
Description: PGP signature

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