Am Freitag, 24. Februar 2006 13:37 schrieb Tommy Schmucker: > Am Freitag, 24. Februar 2006 12:18 schrieb Sebastian Opitz: > > [sebi][~]$ glxgears > > 28505 frames in 5.0 seconds = 5700.916 FPS > > 29695 frames in 5.0 seconds = 5938.897 FPS > > 28211 frames in 5.0 seconds = 5642.047 FPS > > > > Kann jemand, der auch eine 6600GT hat, diese Werte bestätigen? > > Gibt es vlt. noch einen Benchmark für Linux? > > mfg > > Hi Sebastian, > > also ich hab auch eine 6600GT. Aber mittels glxgears kann man ganz > schlecht Vergleiche anstellen. Das hängt u.a. von der Auflösung, > Farbtiefe, CPU ab. Das ist auch kein Benchmarkprogramm. > > Aber so auf den schnellen Blick würd ich sagen, das sieht in Ordnung > aus. Ich komm da im Schnitt auf 6400 FPS. Auf einem anderen System > mit 6600GT hab ich 7500 FPS gesehen.
Ich habe auch eine GT6600 (PCIe) und komme auf ähnliche Werte. Allerdings ist das doch recht wenig, ich hatte früher mit meiner 8xAGP FX5900Ultra 8000er Werte. (gleiche CPU/Auflösung/Treiber/Farbtiefe/... nur anderes Mainboard) Allerdings bewerte ich das ganze auch nicht über. Schliesslich wird dort nicht ein Pixel/Vertex Shader benutzt, was heute die eigentliche Leistung einer 3D Karte ausmacht. Was mich viel mehr nervt ist die elendige 2D Performance. Ich sitze an einem AMD64 3500+ mit 1GB Ram einer schnellen 250GB SATA2 Platte und einem NForce4-Ultra Chipsatz. Und trotzdem seh ich insbesondere bei Firefox manchmal die einzelnen Elemente geblittet. Das kann doch wohl nicht die Norm sein. Das Overall Performance Gefühl auf meiner Kiste its leider alles andere als gut, ein Windows (auch wenn da nix installiert ist ausser nem Game) fühlt sich da spürbar (Faktor 2-3) besser an. Woran das liegt ist mir allerdings schleierhaft und ich habe die Suche danach auch schon lange aufgegeben. Die Einzelkomponenten sind in Leistungstests dabei alle ordentlich. Nur in Summe schläft das System irgendwie. Hdparm liefert z.B. 70MB/s Datentransfer Rate. Das ist wohl schon sehr gut, trotzdem dauert ein Start von z.B. krusader mehr als 6 Sekunden (dabei läuft bereits ein krusader, die shared libs sind also schon im Speicher). Selbst ein zweiter oder dritter Start dauert noch etwas mehr als 1 Sekunde. Die erste Instanz eines Total Commanders startet in geschätzten 300ms. Das ganze läßt sich auf alle Anwendungen erweitern, ist also weder KDE noch Gnome spezifisch. Ich teste momentan gnome, vorher hatte ich xfce, davor Kde. Überall das gleiche Problem. (vorher sogar auf älterem Rechner, AMD XP2100+) Ich denke ja das das Cachesystem von Linux da einfach nicht gut arbeitet, so merke ich z.B. das nach einem Kopieren einer großen Datei von a->b so Informationen wie das Kontextmenu von Anwendungen aus dem Speicher geflogen sind und neu geladen werden. Da die große Datei dieses aus dem Speicher geworfen (ausgelagert) hat. Alles in allem bleibt das natürlich in einem Rahmen der mich nicht davon abhält Linux (nahezu ausschliesslich) zu verwenden, es sind halt nur noch Engpässe da die geschlossen werden können. -- Markus Schulz Heute glaubt anscheinend jeder, Programme seien Geister, die in kleinen Totems wohnen und durch zweimaliges Berühren mit dem Mausfetisch beschworen werden. Daher vermutlich das Unvermögen, ein Programm zu starten, wenn das Totem verlorengegangen ist. (Thorsten Lange in d.a.s.r.)

