On 03.03.06 12:19:58, Enrico Weigelt wrote: > * Jan-Benedict Glaw <[EMAIL PROTECTED]> schrieb: > > Nimms mir nicht krumm, aber ich glaube, daß das nichts wird. Es ist > > schon so verdammt viel Arbeit in autoconf/automake geflossen, daß es > > IMHO wenig Sinn machen, das nochmal zu wiederholen. > > ... in Windows ist auch schon so verdammt viel Arbeit geflossen ...
Nicht wirklich, 75% davon sind woanders geklaut... > > Das geht schon damit los, daß unterschiedliche Compiler und deren > > command line switches abgefragt werden müssen, > > Architektur-/Betriebssystem-/Platform-spezifisch headers zusätzlich > > eingelesen werden wollen, ... > > Nein. Diese Dinge liegen hinter der jeweiligen Implementation versteckt. > Darum kümmert sich ein (separetes) universelles Toolchain-Paket, > das dann (einmalig) auf jede Plattform bzw. Zielsystem angepaßt wird. > Dort werden dann auch Dinge wie SYSROOT etc behandelt. Erstmal als Warnung vorneweg: Ich kenne mich mit build-tools wie den autotools, scons/bksys oder CMake nicht sonderlich aus. Aber: Wie wuerde die Applikation das hinbekommen, auf X11/Unix-Systemen bestimmte Optimierungen zu aktivieren, waehrend auf anderen Systemen dies nicht passieren darf? Normalerweise passiert bei C++ sowas ueber entsprechende ifdefs und einer von den autotools generierten config.h. Die wuerde dann durch die jeweilige Implementierung der toolchain generiert? > > (Ich denke gerade an ein ältliches Sinix, das in seinem Leben noch > > keine XML-Datei gesehen hat...) Das erhöht einmal mehr die Anzahl > > der benötigten Tools, die gebraucht werden. > > Da meine Referenzimplementation in Java geschrieben ist, wird nur > zusätzlich noch eine (console-only) jvm gebraucht. Laeuft deine Implementierung auf einer (besser allen) freien VM's? Ich hoffe sehr, sonst ist sie jetzt schon zum Scheitern verurteilt. Jedenfalls in der OpenSource-Welt. > Dafür fallen aber etliche andere Abhängigkeiten (make, perl, > autotools, pkg-config, usw) weg. Hmm, ich mag jetzt nicht schauen was mir gij alles an Abhaengigkeiten reinzieht aber wenig ist das auch nicht. Und perl braucht man sowieso auf jedem System. > Ansonsten hindert Dich niemand daran, für ein paar alte Systeme > noch ein paar Makefiles weiterzupflegen ... es wird ohnehin die > nächste Zeit erstmal alles parallel laufen müssen. Das hoert sich so an, als ob dein System schon auf dem Siegeszug ist. Glaub ich nur nicht ;-) Werden grosse FS-Projekte dein System in naechster Zeit einsetzen? Welche? Andreas -- Another good night not to sleep in a eucalyptus tree. -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

