Hi, Oliver Block wrote: > Am Mittwoch, 30. August 2006 18:08 schrieben Sie: >>> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html;charset=ISO-8859-15"> >>> >>> Welcher Zeichensatz steht darin? >> iso-8859-1 > > Der Browser nimmt einen anderen Zeichensatz als Du verwendest. > > Das sollte jedoch nicht passieren, wenn der meta-Tag vorhanden ist. Wenn ich
Der meta-Tag ist an sich einigermaßen unsinnig. Entscheidend für den ausgewählten Zeichensatz ist _nicht_ HMTL selber, sondern HTTP. Zum Prinzip: Der Browser stellt eine Anfrage (get) an den Webserver (http). Der Webserver stellt den übertragenen Daten (Webseiten), einen HEADER voran (Das Prinzip ist ähnlich bei MIME). Im HEADER gibt es u.A. eine Eigenschaft Content-Type: Das beschreibt den Inhalt also z.B. 'text/html', 'application/xml' oder auch text/plain. Hier _kann_ jetzt zusaetzlich die Zeichenkodierung angegeben sein. Das ganze sieht dann etwa so aus: Content-Type: txt/html; charset=utf-8 Also legt der Admin des Webservers die Zeichensaetze fest. Nun kann man durchaus im übertragenden Dokument einen Zeichensatz angeben. Das ist aber etwas unsinnig, obwohl es häufig funktioniert. Unsinnig ist es deswegen, weil erst im Dokument selber geklärt wird welcher Art die verwendeten Zeichen in ihm selber sind. Das ist so als wuerde ich in Thaihotisch erklären wie Thaihotisch funktioniert. Trotzdem sieht HTML eine Möglichkeit vor Zeichensätze zu definieren. Das geschieht über ein HTTP-Äquivalent: <meta http-equiv="Content-Type" content="txh/html; charset=utf-8"> Dieses Konstrukt existiert um einen eventuell fehlenden HTTP-Header nachtragen zu können. Um den Zusammenhang zu verstehen hilft 'ethereal' oder das Firefox-Plugin LiveHTTPHeader. -hth -Jörg -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

