Dirk Kostrewa schrieb:
> (a) dpkg
> dpkg verhaelt sich in etwa wie ich es von rpm gewohnt bin, allerdings
> bekomme ich bei einer "was waere wenn" Installation mit "dpkg -i
> --no-act" keine moeglichen Fehlermeldungen. Die tauchen erst dann
> auf, wenn ich das Paket wirklich mit "dpkg -i" installiere. Zum

Aus der Manpage: 
"Be  sure to give --no-act before the action-parameter, or you might   
end up with undesirable results."

Das hiese also: dpkg --no-act -i blafasel
Sonst bring mal ein konkretes Beispiel, wo es knallt.

> (b) apt
> "apt-get install" loest wunderbar Abhaengigkeiten auf, wertet aber
> komischerweise die empfohlenen Pakete nicht aus, was dselect kann, 

Ja, ist Absicht. Salopp formuliert, apt-get macht gerne das minimal 
Notwendige, dselect das maximal M�gliche. Noch ein Tipp: wenn Du auch 
dselect verwendest, benutze nicht "apt-get update" sondern immer 
"dselect update". L�uft n�mlich auch getrennt.

> "apt-cache show" zeigt mir Pakete, es fehlt aber ein Hinweis auf den 
> Installationsstatus, den ich erst mit einem zusaetzlichen Aufruf von 
> "dpkg -s" bekomme. 

Nein, beide Ausgaben sollten f�r installierte Pakete identisch sein. 
Zeige mal ein Beispiel.

> "apt-file" kommt nicht mit CD-ROMs in den apt-sources zurecht, dafuer 
> habe ich aber bereits eine Loesung gefunden.

Solche Dinge stehen auch im BTS (Bug-Tracking-System). Einfach
http://bugs.debian.org/paketname oder bugnr eingeben (und suchen ;-))

> Synaptic zeigt den Installations-Status, aber nicht die Liste der zum
> Paket gehoernden Files, hier ist KDEs kpackage besser. Allerdings
> weiss ich nicht, ob kpackage Abhaengigkeiten ueberprueft. Kann mir
> das jemand sagen?

Keine Ahnung. Schau Dir mal stormpkg an. N�chster "Standard" soll wohl 
aptitude werden. Ich sehe dabei allerdings nicht so viele Vorteile. F�r 
mich ist es im Gegensatz zu dselect weit weniger �bersichtlich.

> (c) An dselect habe ich mich noch nicht so recht
> herangetraut. 

Die Leute jammern immer, weil es nichts zum klicken gibt und man bei so 
einem Programm aus dem vorigen Jahrhundert eben 2-3 Tasten kennen muss, 
die auf einer halben Bildschirmseite erkl�rt werden. F�r mich ist es 
aber immer noch der funktionalste Paketmanager.

> Insgesamt ist das Paketmanagement fuer einen Debian-Neuling SEHR 
> verwirrend. 

DAU-Filter ;->

> (2) less
> Hier kommen sowohl SuSE als auch RedHat mit einer sehr sinnvollen
> Vorkonfiguration mit LESSOPEN/lessopen.sh - das wuerde ich mir auch
> fuer Debian wuenschen. Aber vielleicht gibt es bereits ein Paket

Das Debian Prinzip: minimalster Ausgangsstatus. Benutzer richtet sich 
seine W�nsche selber ein. Das meiste ist auch schon passend vorhanden 
oder vorkonfiguriert und muss nur entkommentiert werden. Hinweis auf 
lesspipe folgen.

> (3) X/KDE (das gehoert eher in die kde-Liste, aber vielleicht bin ich
> in dieser Liste auch nicht fehl am Platz)

Solange das Wort "Debian" vorkommt, ist es on-topic. Es gibt hier genug 
"mutt-only" off-topic, also keine Sorge. Wichtiger w�re, wenn Du Deine 
Texte weniger "m�chtig" gestaltest, sprich hier und da mal ein 
Leerabsatz und f�r verschiedene Themen jeweils eigene Nachrichten 
beginnst. Das macht es einfacher, �bersichtlicher und verbessert die 
Antworten, weil nicht jeder Lust hat, sich durch den ganzen Wust zu 
qu�len. Ich wollte jetzt auch nur Paketmanagement beantworten...

-- 
[EMAIL PROTECTED]


--
Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED]
mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

Antwort per Email an