Wolfgang Kaufmann schrieb:
> > Sicherer ist er dadurch nicht. Dazu wird er von viel zu wenigen 
> > Leuten verwendet.
> Abgesehen davon, dass xinetd nicht wirklich von nur wenig Leuten
> verwendet wird, ab wievielen w�re viel f�r Dich *konkret*?

Wie viele sind "nicht wenige"? Marktanteil von xinetd? Bei den 
Systemen, die ich kenne aus dem Bauch unter 5%. Meine Sch�tzung w�re 
dass der Durchschnitt bei allen Debian-Systemen h�her liegen k�nnte. 
Mit allerdings sinkender Tendenz, weil sich die Durchschnittsbenutzer 
keinen Kopf um inetd machen und nehmen, was automatisch eingerichtet 
und unterst�tzt wird.

Aber darum geht es letztendlich nicht. Ich habe nichts gegen xinetd. 
Wenn er analog dem inetd integriert w�re, k�nnte das auch gerne der 
Standard unter Debian sein.

Ich weise nur immer wieder gerne auf den Irrglauben "small and highly 
secure blafasel" hin. Sieht man �berall, und der Z�hler zeigt eine 
handvoll Downloads - ein Widerspruch in sich. Es ist wie mit Autos. Bei 
einem Massenprodukt fallen durch die hohe Zahl unterschiedlicher 
Anwender auch Kleinigkeiten auf, die statistisch schon unter der 
Promillegrenze liegen. Bei einer Kleinserie hat man keine Chance, diese 
Dinge zu finden.

Aber ist auch immer eine Einzelfall-Abw�gung. Abweichen vom Mainstream 
kann einem durchaus eine gewisse praktische Sicherheit geben. Weil 
W�rmer, etc. sich prim�r an einer spezifischen Mainstream-Konfiguration 
orientieren. Ich versuche meistens beides zu kombinieren. Nehme 
Mainstream-Produkt (z.B. Apache) und konfiguriere sehr spezifisch. Bei 
Apache hiesse das z.B. den ServerToken abschalten. Schon geht Slapper 
an Dir vorbei, auch wenn die Version noch verwundbar w�re.

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