Hallo gerhard,

habe deine mail mit sehr viel interesse gelesen und gebe dir in einigen 
punkten auch recht, aber einiges sehe ich etwas anders.

> > ein firewall ben�tigt. du glaubst gar nicht was der 'einbrecher'
> > bei mir f�r einen schaden angerichtet hat.  ich kann nur empfehlen,
> > rechner IMMER mit firewall. es gibt einfach zu viele b�se buben.
>
> Wie ist der Eindringling in deinen Rechner gekommen?

Er ist warscheinlich �ber den port 137 gekommen. der Samba Server war da 
das schlupfloch.

> Was hattest du alles an Diensten am laufen? Wieso hattest du diese am
> laufen, hast gewu�t das sie laufen?

Es laufen so einige dienste. Samba, nfs, apache, dhcp, dns... Ich kann 
die diesnste aber auch nicht abschalten. ist halt ein server.

> Versuche diese Fragen zu beantworten, und du wirst der Ursache f�r
> dein Problem nahe kommen. Es l��t sich vermutlich auf mangelnde
> Sorgfalt bei der Konfiguration der Dienste zur�ckf�hren.

Sorgf�ltig konfiguriert sind alle dienste. Jedoch hatte/habe ich 
schlupfl�cher in meiner konfiguration. Nicht aus 'b�swilliger absicht', 
ehr aus unwissenheit. Bspl. Samba l�uft nur auf meinem internen Netz 
(interface = 192.168.1.1/255.255.255.0), hatte es jedoch nicht 
aktiviert (bind interface only = yes). ich wusste es einfach nicht.

> Jetzt verwendest du eine Firewall (eigentlich ist es ein Paketfilter)
> um dieses Problem zu l�sen. Du �bersiehst aber das ein Paketfilter
> nicht dazu da ist, schlecht konfigurierte Systeme zu kaschieren.

das ist wohl richtig.

> Um diesem Problem beizukommen sollte man zuerst nachdenken, welche
> Dienste man im anbieten will. Dann denkt man dar�ber nach, ob diese
> Dienste nur im lokalen Netz angeboten werden sollen, oder auch im
> Internet.

meine dienste werden alle nur lokal angeboten. deshalb kann ich die 
firewall ja auch sehr dicht machen.

> Wenn man diese Fragen beantwortet hat, schaltet man alle nicht
> ben�tigten Dienste ab (indem man zB die dazugeh�rigen Programme
> deinstalliert). Die anderen werden gem�� der Vorgaben konfiguriert,
> also man sorgt zB daf�r das Dienste die nicht im Internet angeboten
> werden sollen, nicht am entsprechenden Interface lauschen. Zus�tzlich
> konfiguriert man die Zugangsberechtigung zu diesem Dienst m�glichst
> restriktiv. Letzteres gilt selbstverst�ndlich f�r Dienste die im
> Internet angeboten werden sollen.

da gebe ich dir auch recht. ist bei mir auch so geschehen. alles (fast 
alles) was nicht ben�tigt wird ist �berhaupt nicht auf meinem server 
vorhanden. Das gleiche gilt auch f�r die workstation.

> Wenn eine Software die Beschr�nkung auf einzelne Interfaces nicht
> anbietet, sollte man sich zuerst nach Alternativen umsehen, die
> dieses Feature anbieten. Sollte man keine finden k�nnte ein
> Paketfilter zum Einsatz kommen. Allerdings sollte man den Dienst so
> konfigurieren, da� er auch ohne Paketfilter kein Scheunentor
> darstellt.

auch richtig. ein scheunentor habe und hatte ich auch nicht. den 
'einbrechter' hat auch ein schlupfloch gen�gt.

> Wenn man Dienste im Internet anbietet empfiehlt es sich
> *dringendstens* eine der einschl�gigen Security Mailinglisten zu
> abonnieren. Im Fall von Debian sollte es mindestens debian-security
> sein.

ok. aber ich biete nix im internet an.

> Wie du siehst, wenn jemand keinerlei Dienste anbieten will, und dies
> auch nicht tut, braucht er eine Firewall genau so n�tig wie ein
> H�hnerauge am Fu� (der X-Server kann auch mit dem Parameter -nolisten
> tcp aufgerufen werden, damit er nicht am Netz lauscht).

da mu� ich dir auf das sch�rfst widersprechen. wenn dienste laufen, und 
ich rede hier nicht von stand allone workstations sonder von servern, 
sind immer l�cher m�glich. wenn meine firewall/paketfilter alle 
unn�tigen ports sperrt und das system noch vern�nfig konfiguriert ist 
ist die sicherheit einfach gr��er. es schadet ja nicht. warum wird 
sonst soviel entwicklungsenergie in iptables gesetzt?

> Wenn jemand Dienste im Internet anbieten will, hat er bestimmt kein
> Interesse diese via Firewall zu sperren.

das ist schon klar.

> Im wesentlichen kann man sagen, da� auf einer Workstation keine
> Firewall (oder Paketfilter) ben�tigt werden.

solange diese nicht im internet ist - ja.

> Denn merke: Eine Firewall ist ein Konzept zur Trennung von Netzwerken
> und eine Workstation ist kein Netz.

jaja. s.o.

> bye Gerhard

cu

-- 
Roland Kruggel          mailto: [EMAIL PROTECTED]
System: AMD 1200Mhz, Debian 3.0 testing, 2.4.19, KDE 3.0.4


--
H�ufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ):
http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/

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