* Rainer Ellinger schrieb am 10.Aug.2003: > Andy Beuth schrieb: > > Mit Deinem find Befehl wird sie nicht gefunden. > > find / -name lilo*
> Mit Deinem auch nicht zwingend. W�re er gerade in /usr/share/doc geht > das schief. Es lohnt sich bei find immer ein Syntax-Pedant zu sein und > Anf�hrungsstriche zu verwenden. Das ist richtig, besonders wenn da ein * auftaucht. Allerdings sollte man zum allgemeinen Verst�ndnis auch schreiben, da� die Anf�hrungsstriche nicht f�r find sind, sondern f�r die shell, die die Zeile interpretiert. Die Anf�hrungsstriche sind daf�r da, da� die shell den * nicht interpretiert, sondern lilo* an find weitergibt. Von den Anf�hrungstrichen bekommt find nichts mit. Wenn man diese Anf�hrungsstriche aber nicht macht, so gibt die bash den Befehl zwar meist so, wie er da oben steht an find weiter, aber eben nicht immer. Zum Beispiel, wenn man wie Rainer geschrieben hat, sich gerade in /usr/share/doc befindet, so l��t die bash den * weg, da es in /usr/share/doc eine Datei gibt, die lilo hei�t. Es ist zuf�lligerweise ein Verzeichnis, aber das ist egal. Wenn man hingegen zuf�lligerweise gerade in /etc ist, so macht die shell aus dem lilo* ein lilo.conf, und �bergibt an find: find / -name lilo.conf Auch nicht das was man will. Darum ist es richtig was Rainer geschrieben hat. Aber weil das so ist, n�mlich, da� es ein bash und kein find-Problem ist, wird man in den manpage vergebens nach die Anf�hrungsstrichen suchen. Ich hoffe, da� ich nicht noch mehr verwirrt habe, sondern ein wenig aufgekl�rt, was von der bash gemacht wird. Bernd -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

