Gruesse!
* David Baer <[EMAIL PROTECTED]> schrieb am [12.11.03 14:35]:

Ich verk�rze das Reply-Quoting jetzt mal, damits �bersichtlicher wird.

Der einzige "Problem"-Ping ist also der vom Laptop zum Server.

> > d) funktionieren andere netz-Programme ohne Fehler bzw. nennenswerte
> >    Verz�gerungen?
> >    Kannst du vom Laptop z.B. eine ssh session zum Server machen?
> ja


> > Ich klammere mich deswegen so hartn�ckig ;-) an diese Fragen weil DUPs
> > beim Ping eigentlich nicht vorkommen d�rfen.
> > Siehe: man ping => DUPLICATE AND DAMAGED PACKETS
> wo die wohl her kommen?
> > 
> > Evtl. ist deine Broadcast-Adresse falsch gesetzt?
> > Poste doch mal die Ausgabe von
> > ifconfig eth0 (oder wie dein interface hei�t)suriananda:/etc# ifconfig eth0
> eth0      Link encap:Ethernet  HWaddr 00:0D:60:38:9B:E2
>           inet addr:192.168.1.4  Bcast:192.168.1.7  Mask:255.255.255.248
>           UP BROADCAST RUNNING MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
>           RX packets:191603 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
>           TX packets:110894 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
>           collisions:72 txqueuelen:100
>           RX bytes:101720010 (97.0 MiB)  TX bytes:8042653 (7.6 MiB)
>           Interrupt:11 Base address:0x8000 Memory:c0220000-c0240000

Ah, eine abenteuerliche Konfiguration ;-)
Wurden dir die Werte f�r IPs, Broadcast-Adresse und Subnet-Maske von
einem Netz-Admin vorgegeben oder ist das ausschliesslich dein privates
Netz?
Rechen, rechen... :-)
Mit diesen Werten deckt das Netz 192.168. n�mlich 32 Subnets mit jeweils
8 Hosts per Subnet ab. Und die Broadcast ist eine Limited-Broadcast.

Wenn es ausschliesslich dein privates Netz ist, gibt es einen Grund f�r
diese Aufteilung?

Auch m�ssen an den anderen Rechner im gleichen Subnet 192.168.1.0 -
192.168.1.7 die gleichen Angaben eingetragen sein. Das m��test du mit
ifconfig mal am Server und Router �berpr�fen.

> > Bitte auch nochmal die Ausgabe von:
> > ping -c 3 192.168.1.0
> suriananda:/etc# ping -c 3 192.168.1.0
> PING 192.168.1.0 (192.168.1.0): 56 data bytes
> 64 bytes from 192.168.1.4: icmp_seq=0 ttl=64 time=0.0 ms
> 64 bytes from 192.168.1.4: icmp_seq=1 ttl=64 time=0.0 ms
> 64 bytes from 192.168.1.4: icmp_seq=2 ttl=64 time=0.0 ms

Das kann dann auch nicht gehen. Ich bin von einer Standard Broadcast-
und Netmask ausgegangen. Du m��test also
ping -c 3 192.168.1.7
machen. Da sollten sich dann (Broadcast=Rundruf) alle erreichbaren
Rechner im Subnet melden, also Laptop, Server, Router.

Diese Ausgaben von nfsstat vom Server und das Telnet:

> compuJAH:/home/david/da/la/doc # nfsstat -s
> Server rpc stats:
> calls      badcalls   badauth    badclnt    xdrcall
> 0          0          0          0          0
Hier (und bei der restlichen Ausgabe) z�hlen sich im normalen
nfs-Betrieb normalerweise die Werte hoch.

Die Zugriffe per telnet auf den server-portmapper (Port 111) h�tten
IMHO normalerweise die Z�hler ansto�en m�ssen, aber bei der 2. Ausgabe
von nfsstat kommt:

> Server rpc stats:
> calls      badcalls   badauth    badclnt    xdrcall
> 0          0          0          0          0
usw. ...
Also der Server hat nichts mitgekriegt.

> > d) Wie andere dir schon geraten haben: kannst du (nach entsprechender
> >    Konfiguration /etc/exports) vom Router oder anderer Rechner eine
> >    nfs-Freigabe mounten?  also z.B. am Router:
> >    mount -t nfs 192.168.1.3:/home/david /mnt
> das verstehe ich jetzt nicht ganz.  mount ist ein befehl, der mein router 
> nicht kennt. und ansonsten steht nur noch 'ne windows-b�chse am netz. 

Schade, dann k�nnen wir den Router als Testrechner, ob der Server richtig
konfiguriert ist, leider vergessen.
> 
> >     
> > Keine Bange, wir kriegen das schon hin ;-)
> super!

;-) Es wird nurmehr immer schwieriger alle m�glichen L�sungsans�tze �ber
diese Liste abzuwickeln. Wenn du in deiner Umgebung vielleicht jemand
hast der unter Einbeziehung der Mails dir helfen k�nnte, vor Ort?
Ich will diesen Thread meinerseits aber nicht abw�rgen. Das sind
eigentlich die Probleme die ich mag ;-))))

> das mit den DUPs beim PING ist sicher ein problem. was mich aber auch noch 
> verwirrt ist 
Ob die Dup-Pings am Problem kratzen (also Netzwerk-Problem) bin ich mir
momentan nicht mehr so sicher wie bei meiner ersten Mail. Vor allem wenn
deine o.a. Konfiguration von IP/Netmask/Broadcast einen wirklichen Sinn
macht. Und ssh funktioniert ja auch.

> 1. dass der portmapper bei ps aux in klammern dasteht und

Das bedeutet, das der Proze� ins Swapfile ausgelagert wurde, aus "Mangel
an Benutzung" oder zu geringem Speicher. Siehe auch
man ps, suche nach brackets. Dann wird auch der Programmpfad nicht
angezeigt.

> 2. dass beim /proc/filesystems keinen nfs eintrag hat.
> was bedeutet dies, und wie kann ich es beheben? 

modprobe nfs, wenn du das nfs-filesystem als Modul kompiliert hat.
Solange du kein nfs benutzt, wird das Modul nicht geladen, somit auch
nicht in /proc zu sehen.

> 
> ausserdem bin ich mir nicht sicher, ob ich auf debian seite irgendwelche 
> firewalls hab.  auf suse seite hab ich die ports 111 und 2048 ge�ffnet.

nfs=2049, aber das hast du ja schon korrigiert.
Debian (woody) hat out of the box keine Firewall aktiv. Wenn du eine
eingerichtet hast w�rde ich diese zum Testen auf jedenfall deaktivieren.

Beim Server (suse) schreibst du "hab ich die ports ... ge�ffnet". L�uft
auf dem Server eine Firewall? Wenn ja, hast du beim "�ffnen" der Ports
auch 111/udp und 2049/udp freigegeben, und nicht nur tcp? Das wird gerne
vergessen. Evtl. am Server die FW mal deaktivieren.

Eine M�glichkeit (wenn in deinem Fall auch entfernt) w�re noch: es gibt
einen kernel-space-nfs-server und einen user-space. Der �ltere
user-space basierende macht manchmal im Zusammenhang mit RPC Probleme.
Wie du das jetzt rauskriegst f�r den suse-server? Ich glaub, es gab im
yast eine Option wo man w�hlen konnte zwischen user- und kernel-space,
irgendas mit use_nfs_kernel_server. Ist schon l�nger her. Da w�rde ich
testweise mal den kernel-space nehmen.

Ansonsten mal zum Vergleich: bei mir sind nfs-m��ig folgende Prozesse
aktiv, mit ps:

Server (debian): 
mehrere [nfsd]
[portmap]
/sbin/rpc.statd
[rpciod]
/usr/sbin/rpc.mountd

Client (debian, nfs-server auch gestartet, aber kein export):
/sbin/portmap
[rpciod]
/sbin/rpc.statd

> vielen dank
> david

Deine mail an die nfs-sourceforge habe ich gesehen, die Angaben zeigen
IMHO nicht aus�ergew�hnliches was wir nicht schon angesprochen h�tten.
Vielleicht sieht ein anderes Listenmitglied noch was.

Ciao,
        Gerhard


--
Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ):
http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/

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