am  Sat, dem 15.11.2003, um 18:40:02 +0100 mailte Andreas Kretschmer folgendes:
> am  Sat, dem 15.11.2003, um 18:24:59 +0100 mailte Christoph Wegscheider folgendes:
> > Es gibt sicher noch leichtere Methoden aber eine Firewall geh�rt IMHO sowieso 
> > dazu, vor allem wenn du auch Windows Clients hast (Sichwort Lovesan).
> 
> Das ist so formuliert und in diesem Zusammenhang Unsinn.

Um das mal *etwas* zu erkl�ren:

- um Masquerading einzuschalten, bedarf es nur 2 Dinge:
  - IP-FORWARD freischalten mit
    echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
  - Masquerading f�r das Netz einschalten mit:
    iptables -t nat -A POSTROUTING -s $LOCAL_NET -j MASQUERADE
  Das ist alles, wenn man die Default-Policy in FORWARD auf ACCEPT
  bel��t. Ja, man kann das ausbauen und in FORWARD filtern, und oftmals
  wird man das auch wollen & tun.

- die Wintendo-Kisten _hinter_ der Masquerading betreibenden Router sind
  vor von au�en kommenden Lovesan-Anfragen sicher, weil es dazu keine
  Regel gibt, die diese Anfragen forwarded. K�nnte man nat�rlich tun...


Unterm Strich bleibt:
- eine Firewall ist kein St�ck Software, das man auf einen Rechner
  wirft. Egal, ob sie Shorewall oder Zonenalarm oder Pumpernickel hei�t.
- man sollte aus verschiedenen Gr�nden _nicht_ auf die Frontkiste zum
  b�sen Internet 1000 Dienste f�r das intern LAN packen. Ein Gro�teil
  des t�glichen SPAM haben wir wohl Leuten zu verdanken, die das
  trotzdem tun. Das hei�t nicht, da� man es nicht sicher bekommen kann,
  sondern eher, da� jeder Dienst potentiell L�cken haben kann und der
  gesamte Verwaltungsaufwand steigt.
- Eine Firewall ist ein Konzept, man kann dieses z.B. mit einer alten
  Gurke, auf der native iptables oder meinetwegen Shorewall (ich kenne
  es nicht) oder fli4l realisieren. In Verbindung mit dem 2. Punkt kann
  das eine durchaus sinnvolle und sichere Realisierung sein.
  Aber die Details ergeben sich aus dem Konzept und der Aufgabe, was
  konkret vor wem zu sichern ist.


Andreas
-- 
Diese Message wurde erstellt mit freundlicher Unterst�tzung eines freilau-
fenden Pinguins aus artgerechter Freilandhaltung.   Er ist garantiert frei
von Micro$oft'schen Viren. (#97922 http://counter.li.org)     GPG 7F4584DA
Was, Sie wissen nicht, wo Kaufbach ist? Hier: N 51.05082�, E 13.56889� ;-)

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