* Peter Blancke [04.04.04 19:24]: > > Hm. Mu� es denn POP3 sein? > > Nein. Ist halt so eingerichtet, es haengen da sehr viele Clients > dran, da moechte man ungerne umstellen.
Du wirst doch aber nicht gleich nach /dev/null filtern wollen. Damit die User eventuelle false positives noch sehen k�nnen, brauchst Du eh einen serverbasierten Ordner, in dem Spamverdacht erst einmal landet. Ob Du nun Webmail einrichtest oder IMAP, irgendwie m�ssen die Leute herankommen. Oder wolltest Du ausschlie�lich taggen lassen, damit clientbasiert gefiltert wird? > Das Problem ist dabei allerdings, dass Troll-User auf die Idee > kommen, die Mail von Arbeitskollegen bzw. "sauberen" Mailpartnern > dort einzustellen bzw. anderen Bloedsinn zu verzapfen. Das wuerde > einige Schwierigkeiten heraufbeschwoeren. Und ja, es gibt wirklich > solche User. Ich meinte schon einen Ordner pro User. Wer Unsinn treibt, versaut sich lediglich seine eigene Spamstatistik. > Da ich selber Dank meiner Usenet-Taetigkeiten geradezu mit Spam > taeglich zugeschuettet werde, ueberlege ich an einer Loesung, die > beiden Dateien ~/.spamassassin/bayes_seen und > ~/.spamassassin/bayes_toks, die von mir gut gepflegt werden, per > Cronjob auf den User mailerdaemon der zahlreichen Kundenserver zu > ueberspielen; dieser User dort leert per fetchmail saemtliche > Postfaehcer und stellt sie lokalen Clients zur Verfuegung. Die manpage von sa-learn r�t ausdr�cklich davon ab, die Statistik einfach so von einem User auf viele zu �bertragen. In dem Punkt glaube ich dem Spamassassin-Team einfach, weil ich vermutlich nicht 1/10 der Ahnung von Statistik habe wie sie. Spam an aus dem Usenet abgegrabene Adressen kann sich aber IMHO statistisch sehr unterscheiden von solchem, der z.B. aus dem bedenkenlosen Eintrag in dubiose Webformulare generiert wird. Sprich, andere Auch-Usenet-Benutzer sind eventuell zufrieden, bei anderen schlagen immer noch 50 Spams pro Tag auf. Das kann man nicht ausschlie�en. Vielleicht noch ein Beispiel in umgekehrter Richtung: Ich nutze Ebay eher selten, f�r vielleicht acht Transaktionen pro Jahr. Als ich meine Mail auf lokal umgestellt habe, zog ich mir per isync alle Mails der letzten drei Monate, um Spamassassin zu f�ttern. Ebay-Ham war nicht darunter, und bei der n�chsten Versteigerung lag die Best�tigungsmail gerade mal 0.2 Punkte unter dem Trigger. Nun ist iB�h-Mail wahrlich mi�gestaltet, aber das Beispiel zeigt, da� Du mit dem �bertragen von Charakteristiken von einem auf andere User eventuell Gefahr l�ufst, Erw�nschtes wegzufiltern. Was wei�t Du, was die f�r obskur formatierte Newsletter abonniert haben und auch erhalten wollen. > Ergaenzend koennte man eine Mailadresse einrichten, an die Kunden > Spammails per Forward einliefern koennen und welche ich dann -- nach > Durchsicht -- durch sa-learn jage. Handarbeit, die ausufernd werden k�nnte. Vielleicht sa-learn lieber gleich unter der User-ID des Weiterleiters ausf�hren und so dessen Statistik f�ttern. Ich f�rchte nur, ob manuell oder automatisch, das Weiterleiten zerst�rt wichtige Headerinformationen; der Lernproze� d�rfte langwierig werden. Gr��e, kro -- Veteran of the Bermuda Triangle Expeditionary Force 1990-1951 (PGP/GPG 0xCE248A25) -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

