Wolfgang Jeltsch <[EMAIL PROTECTED]> writes: > Am Freitag, 7. Mai 2004 20:19 schrieb Martin Dickopp: >> Wolfgang Jeltsch <[EMAIL PROTECTED]> writes: >> > Hallo allerseits, >> > >> > ich habe gerade mit gro�er Verbl�ffung in einem Vorlesungsskript >> > "Kommunikationstechnik I" gelesen, dass der Einsatz und die >> > Verbreitung von Verschl�sselungsverfahren in Frankreich verboten >> > seien. >> >> War mal so, ist nicht mehr so. Von wann ist das Skript? > > Hei�t das, dass man vor der Gesetzes�nderung nicht mal sowas normales > wie HTTPS verwenden durfte??
Soweit ich mich erinnere, war bei symmetrischer Verschl�sselung eine Schl�ssell�nge von maximal 40 Bit erlaubt, was auch mit der Computer- technik von 1996 schon leicht per Brute Force zu knacken war. Da zu der Zeit in den U.S.A. ein Exportverbot f�r kryptographische Software bestand (von der symmetrische Schl�ssel bis zu 40 Bit ebenfalls ausgenommen waren), waren Webbrowser mit sicherer Verschl�sselung au�erhalb der U.S.A. aber ohnehin nur schwerlich, wenn �berhaupt, legal zu erhalten. PGP 5 wurde exportiert, indem der Sourcecode als mehr- b�ndige Buchreihe publiziert und in Europa dann wieder eingescannt wurde. > �brigens, in welche Richtung steuert eigentlich die EU bez�glich > dieser Frage? Mir zumindest sind keine derzeitigen Bestrebungen bez�glich einer Kryptoregulierung bekannt, aber es w�rde mich auch nicht �berraschen, wenn sich das irgendwann wieder �ndert. Martin -- ,--. Martin Dickopp, Dresden, Germany ,= ,-_-. =. / ,- ) http://www.zero-based.org/ ((_/)o o(\_)) \ `-' `-'(. .)`-' `-. Debian, a variant of the GNU operating system. \_/

