On Day 51 of Bureaucracy 3170, Simon Eilting wrote:

Es w�re nett wenn du die Attrbution Lines nicht enfernen w�rdest, soda�
man auch noch nachfollziehen kann wer, was gesagt hat.

>> > Ich w�rde deshalb gerne das ipv6-modul aus dem kernel entfernen, habe
>> > aber keine Ahnung, wie (ich wei� ja noch nichtmal, warum es �berhaupt
>> Trage
>> 
>> | alias net-pf-10 off
>> 
>> in deine /etc/modules.conf ein.
> das habe ich versucht. Auch in /etc/modutils/aliases stand das drin
> (warum?), habe es einkommentiert. Nach einem reboot war aber ipv6
> schon wieder geladen, und 'modprobe -c' ziegt auch 'alias net-pf-10
> ipv6', sogar zweimal.

Das liegt daran das da mal wieder jemand die Dokumentation nicht gelesen
hat. Diese Dateien geh�ren zu den modutils von Kernel 2.4. Wenn du kein
Dualboot mit einer 2.4er Kernel hast kannst du modutils komplett
entsorgen. Kernel 2.6 benutzt die module-init-tools, und deren
Konfiguration liegt unter /etc/modprobe.d/. Den Eintrag in der dortigen
alias zu entfernen/auszukommentieren bringt dich aber erstmal noch nicht
weiter, denn da gab es ja noch den zweiten Eintrag. Der stammt aus der
Kerneleigenen /lib/modules/`uname -r`/modules.alias.
Eigentlich ist die alias unter /etc/modprobe.d/ in ihrer jetzigen Form
�berfl�ssig da alle Informationen die dort drinstehen eh aus der
Kerneleigenen modules.alias gewonnen werden k�nnen.
Ich h�tte schon lange das Thema mal auf bugs.debian.org lostgetreten,
nur d�rfte mein Englisch der darauf mit an Sicherheit grenzenden
Diskussion dann doch nicht gewachsen sein.


ttyl8er, t.k.

-- 
Wenn eine Linuxdistribution so wenig brauchbare Software wie Windows
mitbr�chte, w�re das bedauerlich.  Was bei Windows der Umfang eines
"kompletten Betriebssystems" ist, nennt man bei Linux eine Rescuedisk.
  -- David Kastrup in de.comp.os.unix.linux.misc

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