Hallo Mechtilde, 
Am Wed, 13 Jan 2010 17:47:25 +0100 schrieb Mechtilde:
> Hallo André, *,
> 
> Andre Schnabel schrieb:
>> Hallo,
>> 
>> ich präzisiere das thema mal ein wenig, da es hier nicht um die Tests
>> ans isch geht, sondern darum, welche Installationspakete überhaupt
>> zum Testen (und letztendlich für die Endanwender) verfügbar sind.
>> 
>> 
>> -------- Original-Nachricht --------
>>> Von: Mechtilde <[email protected]>
>> ...
>> 
>>> Auf der Wiki-Seite sind auch alle bisher verfügbaren Builds abgebildet.
>>> http://wiki.services.openoffice.org/wiki/DE/3.2_Release_Test
>>> 
>>> Bitte kommentiert dort, wenn dies nicht den Erfordernissen entspricht.
>> 
>> 
>> Hier aber bitte darauf achten, dass es nicht darauf an kommt, ob
>> "ich selbst" einen besimmten Build testen will (und er deshalb verfügbar 
>> gemacht werden muss). Die Frage ist eher, ob unsere Anwender Bedarf
>> an einem bestimmten Build haben und er deshalb für die Tests verfügbar 
>> und auch getestet werden muss.
> 
> Den "Anwender-Bedarf" bei Windows kann ich selber nur schlecht
> einschätzen. Deshalb bin ich auf entsprechende Informationen anderer
> Community-Mitglieder angewiesen.


Ich versuche es mal mit den Erfahrungen die ich so im 
Bekannten-/Freundeskreis gemacht habe. 

Wenn ich selbst den Rechner der Person, die mich um Hilfe bittet, 
in der Hand hatte, hat er meist zum damaligen Zeitpunkt ein 
aktuelles Java installiert bekommen und da Java sich, ich weiß 
eigentlich gar nicht so genau seit wann, selbst sehr gut aktuell 
hält, ist meist ein gar nicht so weit vom aktuellen Release 
installiertes Java auf dem jeweiligen Rechner und es reicht ein 
Klick auf die Aufforderung in der Taskleiste um Java ganz aktuell 
zu haben. Dann noch ein wenig die Rest alter JRE deinstallieren und 
ich hab bis zum nächsten Hilferuf Ruhe mit Java. Hat der Anwender 
zusätzlich noch OpenOffice.org installiert brauch ich theoretisch 
keinen Installationssatz von OOo der ein JRE mitbringt.

Hatte ich den Rechner vorher noch nicht in der Hand finde ich es 
natürlich sehr praktisch in einem Rutsch OOo und Java installieren 
zu können und nehme gerne den Installationssatz mit JRE nur jetzt 
kommt das 

ABER

Es kann ja vorkommen, dass wir einen Installationssatz mit einer 
JRE Version anbieten die bekannte Sicherheitslücken enthält und 
dann muss theoretisch sofort nach der Installation auch das Java 
aktualisiert werden, nur wie kommunizieren wir das? Gibt es dann 
eine Pressemeldung im Sinne von "Der Installationssatz von 
OpenOffice.org enthält eine unsichere Javaumgebung bitte 
aktualisieren sie sofort nach der Installation von OpenOffice.org 
ihr Java"? Oder stellen wir dann neue Installationssätze zur 
Verfügung, denn wenn in sagen in Update 17 eine Sicherheitslücke 
gefunden und behoben wird, müssten wir theoretisch die 
Installationspakte für Windows neu mit dem Update 18 ausliefern und 
neu testen. 

Daher lade ich meist ein aktuelles JRE herunter und einen 
Windowsinstallationssatz ohne JRE. So sind OOo und JRE auf dem 
aktuellen Stand und können unabhängig voneinander aktuell gehalten 
werden. 

Zusätzlich kann ich mir vorstellen, dass Administratoren in großen 
Firmen auf eine bestimmte Java Version angewiesen sind und die 
werden sich freuen, wenn OOo mal ebenso ein JRE installiert und das 
Programm, welches Java benötigt, auf das neueste JRE zurückgreift 
und eventuelle nicht mehr, nicht richtig funktioniert. 

Klar gibt es auch Anwender deren PC ich vielleicht unregelmäßiger 
sehe und für die ist es ein klarer Vorteil mit OpenOffice.org auch 
ein neues JRE zu bekommen, da sie meist gar über potentielle 
Sicherheitslücken im JRE informiert sind und gar nicht wissen, wie 
viele Programme u.U auf das JRE zugreifen oder das sogar ihr 
Homebanking über JRE läuft. 

Im Endergebnis fände ich es wirklich praktischer Windows 
Installationssätze mit und ohne JRE anzubieten und dem Anwender zu 
überlassen, welche Version er herunterlädt. 
 
Freundliche Grüße
Eric Hoch

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