Hallo Michael, Andre, *,

Am Freitag, 29. Januar 2010 14:55:52 schrieb michael:
> Andre Schnabel schrieb:
> > Der Fehler ist seit mitte Dezember bekannt und tritt auf unserer
> > zweit-wichtigsten Plattform in nicht wirklich abwegigen Situationen auf.
> 
> Richtig, er ist aber erst gestern Abend "eskaliert" worden.
> Impresskundige hatten ihn zuvor wohl nicht als Stopper erkannt.
> 

ich entschuldige mich, dass ich gestern überhaupt die betreffende Präsentation 
mit einem RC angeschaut habe und dadurch den Release-Plan durcheinander 
gebracht habe.

> > Allein schon den Gedanken, so einen Fehler in einer *feigegebenen*
> > Version ungefixed zu lassen, kan nich nicht nach außen vertreten,
> > geschweige denn "verteidigen".
> 
> Das ist keine einfache Entscheidung. Da gibt es viele Gesichtspunkte.
> Niemand kann sagen, da gebe es nur eine "richtige" Lösung.
> 

Es gibt sicher Situationen, in denen man beurteilen muss, ob es eine 
wesentlicher Gebrauch des Programms oder eine zu vernachlässigende Verwendung 
ist. Sofern es kein ungewöhnlicher Gebrauch des Programms (Moduls) ist, kann 
bei einem Crash aus meiner Sicht keine Freigabe erfolgen.

> > Und das Argument, dass man besser auf ein x.y.1 Version warten soll ...
> > der Ausdruck kommt zwar eher im Heise-Forum, aber ich frage hier ganz
> > ehrlich: bauen wir Frickelsoftware?
> 
> Nein OpenOffice.org ist keine "Frickelsoftware". Die Probleme einer
> Release-Politik und einer Entwicklungsstrategie sind auch schon
> andernorts breit diskutiert worden (z.B. Bugfixing v. neue Features
> etc.). Du hast da wichtige Beiträge geleistet.
> 
> Wir müssen aber bedenken, dass OpenOffice.org von sehr unterschiedlichen
> Gruppen eingesetzt wird.
> 

Ich könnte es nicht vertreten, eine Version für stabil zu erklären, die einen 
entsprechenden Crash auslöst. Wir können es uns nicht leisten, die Benutzer zu 
Alpha- oder Beta-Testern einer angeblich stabilen Version zu machen.

(...)
> Ich bin kein "Marketing-Mensch", aber ich kann mir vorstellen, dass eine
> dosierte Kommunikation von Schwierigkeiten und Problemen durchaus
> vertrauensbildend wirken kann.

Entweder ist es eine stabile Version, dann darf sie keine essentiellen Crashs 
und Fehler mehr enthalten; ansonsten ist es Alpha oder Beta. Das lässt sich 
auch nicht vertrauenbildend erklären / begleiten.

Schönen Abend
Andrea

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