Hallo, michael schrieb: > Es geht hier nicht um Gefühle,
Richtig, es geht hier eigentlich nur um normalen menschlichen Anstand. Es geht hier nämlich darum das Leute die einmal gemeinschaftlich gearbeitet haben sich nun getrennt haben und keiner sich dabei in einseitiger Schuldzuweisung üben sollte und Du tust das immer wieder. Vergleichsweise geht es hier um nichts weiter als darum ob zwei Menschen, die sich lebenslange Treue in der Ehe versprochen haben und hinterher feststellen das das nicht klappt, es schaffen sich als Freunde zu trennen oder sich mit Dreck bewerfen. > Ich finde die deutschsprachige OpenOffice.org-Community hat - > nach allem > was geschehen ist - ein Recht darauf zu erfahren, mit welcher > Unterstützung sie zukünftig noch durch den noch so genannten > OpenOffice.org Deutschland e.V. rechnen darf. Aber sicher, und dazu wird sich der Verein auch sicher äußern sobald das sinnvoll möglich ist, bis dahin gilt jedoch das was in der Satzung steht und dort ist sogar OOo als ein konkretes Betätigungsfeld des Vereins erwähnt und ich habe keinen Grund das derzeitig in Zweifel zu ziehen, zumal ich ja weiß das der Verein noch auf der letzten konkreten Messe-Veranstaltung (Brandenburger Linux-Infotag) sogar ausdrücklich auch OOo unterstützte. Und was meine ich mit sinnvoll möglich? Würdest Du einmal Deine ganze persönliche Verärgerung ablegen würdest Du erkennen das einerseits der Vorstand handeln mußte, weil sich innerhalb kürzester Zeit die Dinge im Umfeld gravierend änderten, anderseits natürlich das neue Handeln dann auch durch die Mitglieder des Vereins gebilligt werden muß und das das absehbar auf der nächsten Jahresversammlung erfolgen wird. Und danach wird sich dann der Verein zu grundsätzlichen Dingen äußern können. Und Eines solltest Du hierbei bezüglich meiner Person nicht übersehen: ich habe mich ganz konkret zu einigen _Details_ des jetzigen Vorgehens des Vereins auch kritisch geäußert (sowohl öffentlich als auch gegenüber dem Vorstand), ich sehe also keineswegs alles nur rosarot. Ich halte das aber erstens für normal und zweitens ist es für mich nicht der mindeste Grund dafür das ich das derzeitige Handeln des Vereins im Grundsätzlichen kritisieren würde, denn grundsätzlich ist das derzeitige Vorgehen richtig. Richtig nicht nur im eher vordergründigen Sinn das man pro LibO agiert, sondern in dem Sinn das man aktiv agiert und neuen Entwicklungen eine Chance gibt, denn es geht hier keinesfalls ausschließlich um LibO sondern um die viel grundsätzlichere Betrachtung wie man das was von Sun einsmals mit Freigabe des StarOffice-Codes Begonnene weiterentwickelt und da kann die Zukunft sowohl bei OOo liegen, wie bei LibO oder aber auch bei Etwas was derzeitig noch garnicht existiert. Diese Art der Überlegung war auch Grund für meine Bitte bzgl. des OOo-Messestandes vor Kurzem, nur scheinen ja für Dich solche Überlegungen nicht zu gelten sondern nur kleinkrämerische Momentaufnahmen. Ja, ich stehe zu dem Adjektiv, weil ich erstens nicht glaube Geld wäre hier in der Diskussion unser Hauptproblem und weil ich zweitens Andeutungen nicht mag die es hier im Thread zwischen den Zeilen so erscheinen lassen als hätte der OOoDeV, unter Vorspiegelung der Tatsache für OOo zu sammeln, Spenden eingeworben und leite diese nun, gegen den Willen der Spender, zu LibO um - denn das ist einfach nicht wahr. > Davon ist u.a. rationaler- und nachvollziehbarerweise die Entscheidung > abhängig, ob ein neuer Verein zu Unterstützung der Arbeit der > Community > gegründet werden soll. > > Ebenso ist - ganz rational - zu entscheiden, ob die Community die > Unterstützung des noch so genannten OpenOffice.org > Deutschland e.V.durch > Spenden weiterhin öffentlich und nachdrücklich empfiehlt. Aber sicher, nur müßtest Du mir mal erklären wo ich mich dagegen ausgesprochen hätte. > P.S:: Es liegt mir fern, die Lage schön zu reden, aber es ist > IMO höchst > unsachlich, zu behaupten, das OpenOffice.org-Projekt "schieße > sich seit > Jahren ins Knie". Das, Michael, hat hier Johannes ins Spiel gebracht - ich teile es nicht im Mindesten. Was ich mit 'Lage schönreden' meinte war vielmehr Deine Strohpuppen-Aussage, nach dem Motto: wer Probleme von OOo thematisiert tut das nur um von Problemen bei LibO abzulenken. Ich werde mich im Übrigen von Dir nicht in eine Ecke drängen lassen, denn so wie ich gesagt habe das die Gründung von LibO meine Sympatie genießt und ich LibO unterstützen werde, so wenig war ich bereit mich gegen OOo zu stellen oder einseitige Schuldzuweisungen zu treffen oder zu unterstützen. Für mich hieß das z.B. die Abschiedsmails nicht zu unterschreiben, weil ich dort einige inhaltliche Details nicht teilte. Das mögen vielleicht einige der LibO-Anhänger nicht so gut gefunden haben, aber, und das sage ich Dir Michael ganz offen, man hat mich auf jeden Fall dafür /nicht/ gebasht, sondern meine persönliche Entscheidung respektiert ganz nach dem Motto 'wer nicht gegen uns ist ist für uns' wohingen Dein Motto wohl nur ist: 'wer nicht für Dich ist ist gegen Dich'. (ersetze "uns" und "Dich" wahlweise gegen LibO und OOo) Gruß Jörg --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [email protected] For additional commands, e-mail: [email protected]
