Michael Heydekamp ([EMAIL PROTECTED]) schreibt:

> Was ich nur meinte:

> Wenn CHARSET: nicht existiert, liegt die Nachricht per Definition in
> CP437 (aka "ZConnect-Zeichensatz" vor).

> "TYP: TRANSPARENT" sagt mir jetzt: "Du darfst mich nicht nach ISO1
> oder sonstwas konvertieren".  Vielleicht will man damit einfach nur
> den konvertiertypischen Informationsverlust vermeiden.

> Und wenn ich das nicht darf, m��te man ausgehend "IBM437"
> deklarieren oder das ganze Ger�mpel UTF-8-codieren.

Genau das ist die Frage.

> F�r XP ist das irrelevant, weil es den Header nicht setzt, aber der
> FreeXP-UUZ bekommt in der Praxis auch schon mal andere Nachrichten
> vorgelegt.

Unter ZConnect ist der CHARSET: eben nur optional. Bei der
Weiterleitung in RFC-Netze kommt es dann zur willk�rlichen
Festlegung. 
BTW ich halte auch viel von UTF-8, aber dazu mu� man erstmal
wissen, welcher Zeichensatz dabei rauskommen soll. Und Deine
Frage war ja wohl, was ist, wenn diese Angabe fehlt. Und die
Frage ist nat�rlich ferner, ob es nicht ausgemachter Unsinn w�re,
wenn man keinen Zeichensatz vorfindet, ihn willk�rlich in eine
Bin�rnachricht mit textueller Struktur aus irgendwelchen
Portabilit�tsbetrachtungen reinzumanschen. Es reicht wirklich,
wenn sich das Programm f�r seine eigene Darstellung daran h�lt
und nicht noch die anderen darauf festlegen will.

>> Wie sich das auf den UUZ auswirkt oder auswirken m��te, wenn der
>> TYP: TRANSPARENT zu einem CTE binary f�hrt, kann ich auch nur
>> vermuten.

> Einen Zusammenhang zu CTE binary sehe ich nicht, das ist
> Transportebene.

Die Bin�rnachricht mit textueller Struktur kannst Du Dir nur erlauben,
wenn der Transportweg voll bin�rf�hig ist. Das Kuriose ist ja,
das RFCs das unter anderem festlegen m�chten, ohne da� SMTP voll
bin�rf�hig ist und ZConnect nicht um die M�ngel rumprogrammieren
kann, weil es voll bin�rf�hig ist.

Sobald Du ZConnect verl��t und nicht voll "tunnelst", gilt
jetzt aus RFC-Sicht (!) die Festlegung von ZConnect, da�
unbekannte TYP:-Header als reine Bin�rnachrichten zu betrachten
sind. Anstatt also dem Rest der Welt etwa mit einer Erziehungsdikatur
beizukommen, wird man sich an seinen eigenen Ma�st�ben messen
m�ssen.
 
>> Erstmal gehe ich davon aus, da� hier dann auch in Richtung RFC kein
>> charset gesetzt werden mu�.

> Auf jeden Fall, wenn es sich um eine Textnachricht handelt.  Gar
> keinen Charset zu deklarieren, w�re schlicht falsch.

Halte ich f�r etwas �bertrieben, der eine hat dann ISO-8859-1
als Standardzeichensatz der andere IBM437. Wie soll das unter
einen Hut gebracht werden? Du kannst dann nur noch eine 
reine Bin�rnachricht draus machen und application/octet-stream
setzen und base64-codieren. 

-- 
Salut
 _)oachim

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