Hallo Rolf,
hallo Liste,

man m�chte fast in Deckung gehen ob der nicht endenden Diskussion, 
aber sie m�ssen mit einem Ergebnis beedet werden. Und nachdem wir 
uns bisher eher mit Nebenkriegsschaupl�tzen besch�ftigt haben, 
scheinen wir hier endlich einen Kernpunkt der Diskussionen zu 
ber�hren.


Am Montag  21 Februar 2005 08:57 schrieb Rolf Meyer:

> #Fragen zu Community/Verein (generell)
> Ist es so das einige (oder viele?) den jetzigen Verein f�r die
> Au�enbeziehungen als ungeeignet erachten?

Der Verein kann uns als Online-Community, verstreut rund um die Welt 
oder - im Falle des deutschsprachigen Projekts - nicht vertreten. 

Er kann es auch deswegen nicht, weil die Vereinsform viele 
Mitwirkende ausschlie�t und die rechtliche Konstruktion eine 
'Vertretung' nicht zul��t, zumindest nicht so, wie angedacht. (Zu 
diesem Thema existieren bereits Mails, das m�ssen wir hier nicht 
mehr ausdiskutieren).

Was spricht gegen den Verein als Sponsor, der zum Beispiel Aktiven 
Ressourcen bereitstellt oder f�r die Anmietung von St�nden auf 
Messen sorgt?

Und noch einmal: Wir greifen auf viele Sponsoren und 
verschiedenstliche Unterst�tzer zur�ck. Warum einem eine 
Sonderstellung einr�umen?

> Sieht die Community die Notwendigkeit das sie eine Vertretung in
> soweit braucht das in Au�enbeziehungen gewisse (rechtliche)
> Standards eingehalten werden m�ssen?

Nein. Lassen wir die juristischen Fiktionen weg, die bringen uns 
absolut nicht weiter. Das ist etwas f�r den akademischen Zweig der 
Juristerei und geh�rt an eine Universit�t.

Unsere wichtigste Au�enbeziehung ist doch die Bekanntgabe von 
Inhalten in Form von Antworten in Listen und der Publikation von 
Dokumenten hilfreichen Inhalts. Hinzu kommen noch all die Arbeiten, 
von denen man nur ahnt, da� sie gemacht werden, aber niemals so ins 
Bewu�tsein einer gr��eren Leserschaft treten. Das braucht keine 
rechtlichen Standards au�en denen, wie man sich gegen�ber seinen 
Mitmenschen benimmt.

Nur die kleine Gruppe der Aktivisten, die sich in Persona ins 
Reallife bewegt, ben�tigt (eventuell) den rechtlichen Rahmen bzw. es 
wird eine Rechtsform erwartet. 

Daf�r ist ein 'Subprojekt' wie der Verein gut geeignet, aber der 
macht in stillschweigender �bereinstimmung mit den Zielen des 
Projekts - n�mlich OpenOffice.org in geeigneter Weise 
voranzubringen. Das macht er eigenverantwortlich, so wie ich als 
Communitymitglied auf das Projekt aufmerksam mache, interessierte 
Frager auf die Webseiten schicke oder auch mal die ein oder andere 
Frage beantworte.

> Ist der Verein das Sprachrohr des OOo Projektes?

Nein. Auf keinen Fall.


Helga

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